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    Omega Constellation 168.010: Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

    Die Omega Constellation 168.010 ist ein 35-mm-Automatikchronometer aus Edelstahl von 1966-1967 mit Kaliber 564, dessen Sammlerwert vor allem vom Zifferblatt abhängt.

    Omega - Constellation Chronometer - 168010

    Die Constellation 168.010 ist ein kompakter Edelstahlchronometer aus den Jahren 1966-1967 mit Omega Kaliber 564. Mit 35 mm ohne Krone gehört sie zur eleganteren Seite der Constellation-Familie. Automatikwerk und Edelstahlgehäuse verleihen ihr zugleich mehr Alltagstauglichkeit als einer rein formellen Armbanduhr. Besonders überzeugend wirkt die Referenz, wenn Zifferblatt, Gehäusegeometrie und Observatoriumsmedaillon ein stimmiges Gesamtbild ergeben.

    Bei den von uns begutachteten Exemplaren zeigt sich ein silbernes Sonnenschliffzifferblatt mit applizierten, facettierten Indizes, schwarzen Einlagen, appliziertem Omega Logo und Constellation-Stern. Geben Sie diesem Zifferblatt Vorrang vor bloßem Gehäuseglanz. Ein örtlich begrenzter Fleck nahe elf Uhr ist sichtbar und klar einzugrenzen. Eine Neulackierung verändert hingegen das gesamte Erscheinungsbild und beeinträchtigt das Vertrauen von Sammlern stärker als ehrliche Alterung.

    Sammlerratgeber zu Omega

    Marke

    Omega

    Modell

    Constellation

    Referenz

    168.010

    Bekannte Produktionsjahre

    1966-1967

    Gehäusedurchmesser35 mm ohne Krone
    GehäusematerialEdelstahl
    WerkAutomatisches Chronometerkaliber Omega 564
    ZifferblattausführungSilberner Sonnenschliff mit applizierten facettierten Indizes und schwarzen Einlagen
    Detail des GehäusebodensObservatoriumsmedaillon
    Bekannte BandausführungReiskornband

    Wofür sie konzipiert wurde

    Die Constellation 168.010 verbindet das automatische Kaliber 564 und den Chronometeranspruch mit einem Edelstahlgehäuse. So vereint diese elegante Omega Ganggenauigkeit und bequeme Alltagstauglichkeit. Die von uns verglichenen Exemplare stammen aus dem engen Zeitraum 1966-1967. Auf der Rückseite kennzeichnet das Observatoriumsmedaillon die Zugehörigkeit zur Constellation-Linie. Sie ist eine elegante Uhr für den Alltag, keine moderne Sportuhr. Aus den vorliegenden Anhaltspunkten lässt sich keine Aussage zur Wasserresistenz ableiten.

    Am Handgelenk bleibt das Gehäuse mit 35 mm ohne Krone kompakt. Facettierte Stundenindizes und schwarze Einlagen heben sich klar vom silbernen Sonnenschliff ab. Ein erhaltenes Reiskornband verändert Sitz und optisches Gewicht, sollte jedoch auf Dehnung und passende Bandanstöße geprüft werden. Ohne Unterlagen bleibt die Wartungshistorie unbekannt, selbst wenn das Werk gleichmäßig läuft.

    Wo der Sammlerwert liegt

    Den größten Anteil am Sammlerwert trägt das Zifferblatt. Ein gleichmäßig erhaltenes silbernes Sonnenschliffbild, scharfe Druckschrift, vollständige applizierte Elemente und passende Dauphine-Zeiger sind wichtiger als ein poliertes Gehäuse oder eine unbelegte Wartungsangabe. Feine, sternstaubartige Alterung und ein örtlich begrenzter Fleck nahe elf Uhr sind nüchtern als Zustandsmerkmale zu bewerten. Von Patina sollte nur gesprochen werden, wenn die Alterung gleichmäßig und ästhetisch überzeugend ausfällt.

    Danach folgt die Gehäusedefinition. Das 35-mm-Edelstahlgehäuse sollte klare Übergänge statt weich ineinanderlaufender Kanten zeigen, das Observatoriumsmedaillon muss gut lesbar bleiben. Ein Reiskornband ist nur dann ein Pluspunkt, wenn Glieder, Sitz und Dehnung überzeugen. Zwischen einem sauberen Zifferblatt in einem leicht weich polierten Gehäuse und einem scharfen Gehäuse mit neu lackiertem Zifferblatt verdient das saubere Originalzifferblatt den Vorzug.

    Typische Schwachstellen

    Zifferblattschäden sind der kostspieligste Mangel. Flecken können sich über den Sonnenschliff ausbreiten, während eine Überarbeitung die originale Druckschrift durch eine Neulackierung ersetzt. Polieren trägt die Kantendefinition dauerhaft ab, häufiges Tragen kann zudem das Observatoriumsmedaillon glätten. Bei Exemplaren am Band beeinträchtigen gedehnte Glieder und schlecht sitzende Bandanstöße sowohl die Sicherheit als auch die zeittypische Erscheinung der Referenz.

    Entscheidend ist die stimmige Zusammengehörigkeit aller Teile, denn ein echtes Omega Bauteil muss nicht ursprünglich zu genau dieser Uhr gehören. Ein Servicezifferblatt ist ein Werksersatz, ein neu lackiertes Zifferblatt wurde überarbeitet, und eine sogenannte Frankenwatch kombiniert Teile, die nie gemeinsam ausgeliefert wurden. Kaliber 564, Zifferblattelemente, Zeiger, Edelstahlgehäuse und Medaillon müssen dieselbe Identität von 1966-1967 stützen. Ein späterer Austausch von Krone oder Glas lässt sich anhand der vorliegenden Informationen nicht ausschließen.

    Diese Uhr datieren

    Seriennummernbereich / KaliberJahrHinweis
    10000001902ungefähr, ±1-3 Jahre
    20000001908ungefähr, ±1-3 Jahre
    30000001912ungefähr, ±1-3 Jahre
    40000001916ungefähr, ±1-3 Jahre
    50000001923ungefähr, ±1-3 Jahre
    60000001925ungefähr, ±1-3 Jahre
    70000001929ungefähr, ±1-3 Jahre
    80000001935ungefähr, ±1-3 Jahre
    90000001939ungefähr, ±1-3 Jahre
    100000001944ungefähr, ±1-3 Jahre
    110000001947ungefähr, ±1-3 Jahre
    120000001950ungefähr, ±1-3 Jahre
    130000001952ungefähr, ±1-3 Jahre
    140000001954ungefähr, ±1-3 Jahre
    150000001956ungefähr, ±1-3 Jahre
    160000001958ungefähr, ±1-3 Jahre
    170000001960ungefähr, ±1-3 Jahre
    180000001961ungefähr, ±1-3 Jahre
    190000001962ungefähr, ±1-3 Jahre
    200000001963ungefähr, ±1-3 Jahre
    210000001964ungefähr, ±1-3 Jahre
    220000001965ungefähr, ±1-3 Jahre
    240000001966ungefähr, ±1-3 Jahre
    250000001967ungefähr, ±1-3 Jahre
    260000001968ungefähr, ±1-3 Jahre
    280000001969ungefähr, ±1-3 Jahre
    310000001970ungefähr, ±1-3 Jahre
    320000001971ungefähr, ±1-3 Jahre
    330000001972ungefähr, ±1-3 Jahre
    350000001973ungefähr, ±1-3 Jahre
    370000001974ungefähr, ±1-3 Jahre
    390000001975ungefähr, ±1-3 Jahre
    400000001976ungefähr, ±1-3 Jahre
    410000001977ungefähr, ±1-3 Jahre
    420000001978ungefähr, ±1-3 Jahre
    430000001979ungefähr, ±1-3 Jahre
    440000001980ungefähr, ±1-3 Jahre
    450000001982ungefähr, ±1-3 Jahre
    460000001984ungefähr, ±1-3 Jahre
    470000001985ungefähr, ±1-3 Jahre
    480000001986ungefähr, ±1-3 Jahre
    490000001988ungefähr, ±1-3 Jahre
    500000001990ungefähr, ±1-3 Jahre
    530000001993ungefähr, ±1-3 Jahre
    540000001995ungefähr, ±1-3 Jahre
    560000001996ungefähr, ±1-3 Jahre
    580000001998ungefähr, ±1-3 Jahre
    600000002000ungefähr, ±1-3 Jahre

    Die Datierungsdaten stammen aus unseren Decoder-Tabellen; die Jahresangaben sind Näherungswerte.

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    Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

    • Zifferblattausführung: Das belegte silberne Sonnenschliffzifferblatt besitzt applizierte facettierte Indizes mit schwarzen Einlagen, ein appliziertes Omega Logo und einen Constellation-Stern. Eine Neulackierung stört häufig diese originale Werksoberfläche, selbst wenn die Schrift auf den ersten Blick sauber wirkt.
    • Stimmigkeit von Zeigern und Zifferblatt: Silberfarbene Dauphine-Zeiger gehören zu der für diese Referenz begutachteten Ausführung mit silbernem Sonnenschliff. Abweichungen bei Form, Oberfläche oder Alterung können auf einen späteren Austausch oder eine aus nicht zusammengehörigen Teilen montierte Uhr hinweisen.
    • Gehäuse und Gehäuseboden: Das Edelstahlgehäuse misst 35 mm ohne Krone, der Gehäuseboden trägt ein Observatoriumsmedaillon. Weiche Übergänge oder ein schwach ausgeprägtes Medaillon belegen Abnutzung oder Polieren, sind für sich genommen aber kein Beweis für eine unechte Uhr.
    • Werkidentität: Im Inneren sollte das Omega Kaliber 564 arbeiten und durch eine näherungsweise Seriennummerndatierung zur Einordnung 1966-1967 passen. Das richtige Kaliber allein beweist jedoch nicht, dass Werk und Gehäuse das Werk ursprünglich gemeinsam verlassen haben.
    • Beurteilung des Armbands: Ein Reiskornband ist an einer von uns begutachteten Uhr von 1967 belegt. Zeitlich passend bedeutet jedoch nicht automatisch, dass es ursprünglich zu einem bestimmten Exemplar gehört. Sitz der Bandanstöße und Dehnung des Bandes müssen mit dem Gehäuse harmonieren und nicht nur plausibel wirken.

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