🍪 We use cookies to enhance your browsing experience and analyze our traffic. By clicking "Accept All", you consent to our use of cookies. Learn more

    Omega Genève 135.070: Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

    Die Omega Genève Referenz 135.070 ist eine 35-mm-Handaufzugsuhr. Am überzeugendsten ist ein ehrliches Exemplar aus Stahl, nicht ein makellos wirkendes Modell mit neu bearbeitetem Zifferblatt.

    Omega - Genève Cal. 601 'Serviced' - 135.070

    Wir versteigern jede Woche mehr als 100 Vintage-Uhren.

    Erfahren Sie es zuerst: neue Omega 135.070 im Angebot – und ein Hinweis, bevor die Auktion endet.

    60 laufende Omega-Auktionen ansehen

    Die Genève 135.070 erschließt sich am besten als kompakte Omega mit Handaufzug, nicht als verkleinerte moderne Uhr. Ihr 35-mm-Gehäuse verschwindet dezent unter der Manschette, während das Kaliber 601 für eine angenehm überschaubare Mechanik sorgt. Die von uns begutachteten Exemplare stammen aus den Jahren 1969 bis 1970.

    Die Entscheidung beschränkt sich nicht auf Silber oder Champagner. Es gibt sowohl Edelstahlgehäuse als auch mit 20 Mikron vergoldete Gehäuse mit Stahlboden, deren Alterung sehr unterschiedlich ausfällt. Stahl ist meist die vernünftigere Wahl: Abgetragene Vergoldung lässt sich durch eine reguläre Wartung nicht wiederherstellen, während ein gut erhaltenes Stahlgehäuse den Alltag verträgt, ohne darunterliegendes Metall freizulegen.

    Sammlerratgeber zu Omega

    Referenz

    135.070

    Modell

    Genève

    Bekannte Produktionsjahre

    1969-1970

    Gehäusegröße

    35 mm ohne Krone

    WerkOmega Kaliber 601, Handaufzug
    Anzahl der Steine17 Steine
    GehäusematerialienEdelstahl oder 20 Mikron vergoldet mit Edelstahlboden
    Bekannte ZifferblattvariantenSilberner Sonnenschliff mit schwarzen Stabindizes oder Champagner-Silber mit goldfarbenen Indizes und schwarzen Einlagen

    Die Varianten der Referenz

    Die Referenz 135.070 bietet mehr gestalterische Vielfalt, als der zurückhaltende Name Genève vermuten lässt. Silberne Zifferblätter mit Sonnenschliff kommen mit aufgesetzten schwarzen Stabindizes vor, champagner-silberne Ausführungen mit aufgesetzten goldfarbenen Indizes und schwarzen Einlagen. Dazu passen Stabzeiger im jeweiligen Kontrastschema. Einige Exemplare besitzen noch Leuchtmasse in den Zeigern und äußere Leuchtpunkte.

    Zwischen einer ehrlichen Stahluhr mit vereinzelten Flecken und einem glänzenden vergoldeten Exemplar mit fragwürdiger Zifferblattarbeit verdient die Stahluhr den Vorzug. Die 20-Mikron-Vergoldung wirkt attraktiv, solange sie gleichmäßig erhalten ist. Abrieb an den Bandanstößen verändert das Gehäuse jedoch dauerhaft. Ein neu bearbeitetes Zifferblatt kostet mehr Glaubwürdigkeit als ehrliche Alterung, sofern Flecken und Schäden die Beschriftung nicht beeinträchtigen.

    Wo die Qualität entscheidet

    Das Zifferblatt sorgt für die größten Qualitätsunterschiede. Eine silberne Sonnenschliffoberfläche mit scharfer Beschriftung und wenigen Flecken ist deutlich höher einzustufen als großflächige Blasenbildung, Lackverlust oder eine Neubearbeitung, selbst wenn das beschädigte Blatt ausdrucksstark erscheint. Bei einem von uns untersuchten Exemplar zeigten sich Blasen über die gesamte Fläche und dunkler Materialverlust am linken Rand. Das ist Beschädigung, keine Patina.

    Danach entscheidet das Gehäusematerial. Stahl kennt keinen Verlust einer Deckschicht. Die goldfarbene Variante rechtfertigt einen Aufpreis nur, wenn ihre 20-Mikron-Auflage an Bandanstößen und Gehäusekanten intakt ist. Das Kaliber 601 findet sich in den bekannten Exemplaren, ein höherwertiges Werk begründet die Unterschiede also nicht. Maßgeblich ist ein stimmiges Zusammenspiel von Zifferblatt, Zeigern und Gehäuse.

    Typische Schwachstellen

    Zifferblattschäden sind der schwerwiegendste Mangel. Blasen, Flecken und partieller Oberflächenverlust dürfen nicht pauschal als gleichmäßige Patina gelten. Schwarze Stabzeiger können oxidieren, alte Leuchtmasse kann unabhängig von den Leuchtpunkten des Zifferblatts nachdunkeln. Ein sauberes Omega-Tauschblatt ist ein Originalteil, bleibt aber Ersatz. Ein neu bearbeitetes Blatt ist entsprechend niedriger einzustufen.

    Bei vergoldeten Gehäusen zeigt sich Abrieb zuerst an exponierten Kanten. Wiederholtes Polieren schwächt bei Stahl- und vergoldeten Gehäusen gleichermaßen die Geometrie der Bandanstöße. Kronen sind Verschleißteile und können ersetzt worden sein. Eine signierte Krone spricht daher für zeitliche Stimmigkeit, beweist aber keine ursprüngliche Zusammengehörigkeit. Auch das Kaliber 601 verlangt Belege zur Wartung und eine Prüfung des Gangverhaltens. Ohne Unterlagen bleibt die Wartungshistorie unbekannt.

    Diese Uhr datieren

    Seriennummernbereich / KaliberJahrHinweis
    10000001902ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    20000001908ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    30000001912ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    40000001916ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    50000001923ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    60000001925ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    70000001929ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    80000001935ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    90000001939ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    100000001944ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    110000001947ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    120000001950ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    130000001952ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    140000001954ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    150000001956ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    160000001958ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    170000001960ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    180000001961ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    190000001962ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    200000001963ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    210000001964ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    220000001965ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    240000001966ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    250000001967ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    260000001968ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    280000001969ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    310000001970ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    320000001971ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    330000001972ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    350000001973ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    370000001974ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    390000001975ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    400000001976ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    410000001977ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    420000001978ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    430000001979ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    440000001980ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    450000001982ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    460000001984ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    470000001985ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    480000001986ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    490000001988ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    500000001990ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    530000001993ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    540000001995ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    560000001996ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    580000001998ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre
    600000002000ungefähre Angabe, ±1-3 Jahre

    Die Datierungsdaten stammen aus unseren Decoder-Tabellen; die Jahresangaben sind Näherungswerte.

    Entschlüsseln Sie Ihre Seriennummer mit unserem kostenlosen Tool

    Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

    • Zifferblatt- und Zeigerkombination: Silberne Zifferblätter mit Sonnenschliff sind mit aufgesetzten schwarzen Stabindizes und schwarzen Stabzeigern bekannt. Champagner-silberne Blätter können goldfarbene Indizes mit schwarzen Einlagen und dazu passende goldfarbene Stabzeiger tragen.
    • Gehäusekonstruktion: Die Referenz 135.070 kommt in Edelstahl sowie in einem mit 20 Mikron vergoldeten Gehäuse mit Edelstahlboden vor. Abrieb der Vergoldung an den Bandanstößen ist eine Beschädigung und kein Hinweis auf ein anderes werkseitiges Gehäusematerial.
    • Werkidentität: Verbaut sein sollte das Handaufzugskaliber 601 mit 17 Steinen. Ein korrektes Kaliber allein schließt eine aus nicht zusammengehörigen Teilen montierte Uhr nicht aus. Entscheidend bleibt daher seine Stimmigkeit mit Gehäuse, Zifferblatt und Zeigern.
    • Krone und Ersatzteile: Eine signierte Krone ist bei einem Stahlexemplar dokumentiert, Kronen und Gläser sind jedoch Verschleißteile. Eine korrekt signierte Krone gilt daher als zeitlich passend, solange Unterlagen nicht belegen, dass sie seit der Auslieferung zur Uhr gehört.

    Weitere 135.070, die wir versteigert haben

    4 Omega 135.070 versteigert

    Weitere Omega-Referenzen

    Häufig gestellte Fragen

    Bereit für die eigene Jagd?

    Jede Woche kommen über 100 Vintage-Uhren unter den Hammer.

    60 laufende Omega-Auktionen ansehen