Vintage Omega Genève: empfehlenswerte Varianten und entscheidende Prüfpunkte
Kaufen Sie eine Vintage Omega Genève zuerst nach Zifferblatt- und Gehäuseintegrität. Prüfen Sie danach, ob Werk, Datumsanzeige und Referenz stimmig zusammengehören.

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Omega - Genève - No reserve price - Men - 1970-1979

Omega - Genève - No reserve price - 166 0168 - Men - 1974

Omega - Genève - No reserve price - 1660163 - Men - 1973

Omega - Genève - No reserve price - 566.002 - Women - 1970

Omega - Genève - No reserve price - 511.0451 - Women - 1970-1979

Omega - Genève - No reserve price - 511.417 - Unisex - 1974

Omega - Genève - No reserve price - 166041 - Men - 1971

Omega - Genève - No reserve price - 136.011 SP - Men - 1960-1969
Die Genève reicht vom klar gezeichneten 36-mm-Stahlautomatikmodell ohne Datum über eine kompakte 34-mm-Handaufzugsuhr bis zur 20-mm-Ausführung mit Goldauflage. Gerade diese Vielfalt macht ihren Reiz aus, zugleich sagt der Modellname allein nur wenig darüber aus, welche Uhr tatsächlich vor Ihnen liegt.
Unsere erste Wahl ist ein Exemplar aus Stahl mit authentisch wirkendem Zifferblatt und präzise erhaltener Gehäusegeometrie. Die 36 mm große 165.041 verbindet das Automatikkaliber 552 mit einem ausgewogenen silbernen Sonnenschliffzifferblatt ohne Datum. Die 34 mm große 135.011 SP bietet mit dem Handaufzugskaliber 601 eine puristischere Alternative. Wenn Sie markantere Formensprache der 1970er Jahre bevorzugen, verdient die 136.0049 mit Tonneaugehäuse besondere Aufmerksamkeit.
Bekannte Produktionsspanne
1961-1977
Berücksichtigte Gehäusegrößen
20 mm-36 mm, ohne Krone
Konfiguration der 165.041
36 mm Edelstahl, Automatikkaliber 552, ohne Datum
Konfiguration der 135.011 SP
34 mm Edelstahl, Handaufzugskaliber 601
| Konfiguration der 136.0049 | 34 mm Edelstahl, Handaufzugskaliber 613, 17 Steine |
| Konfiguration der 166.763 | 35 mm, Edelstahl mit 20-Mikron-Goldauflage, Automatikkaliber 1012 |
| Konfiguration der 511.0451 | 20 mm, Gehäuse mit 20-Mikron-Goldauflage und Edelstahlboden, Handaufzugskaliber 625 |
| Beobachtete Zifferblattoberflächen | Silberner Sonnenschliff, vertikal gebürstetes Silber, vertikal gebürsteter Champagnerton und Champagnergold |
Der richtige Einstieg
Entscheiden Sie zunächst, ob Ihnen Symmetrie, Bedienkomfort oder eine prägnante historische Gehäuseform wichtiger ist. Die 165.041 ist hier die klarste Wahl für Kenner: 36 mm, Stahl, Automatik und kein Datum. Die 135.011 SP misst 34 mm, wird von Hand aufgezogen und wirkt mit ihrem silbernen Sonnenschliffzifferblatt wie eine klassischere elegante Uhr. Wer eine Datumsanzeige und einen wärmeren Ausdruck bevorzugt, findet in der 35 mm großen, goldplattierten 166.763 mit Automatikkaliber 1012 und vertikal gebürstetem champagnerfarbenem Zifferblatt eine passende Variante.
Die Größe prägt den Charakter stärker, als die reinen Zahlen vermuten lassen. Eine 20 mm große 511.0451 wirkt bewusst fein, die Modelle mit 34 mm und 35 mm bleiben kompakt, während die 36 mm große 165.041 deutlich mehr Präsenz am Handgelenk zeigt. Entscheidend ist daher nicht allein der Genève-Schriftzug, sondern ein Format, das Sie tatsächlich gern tragen.
Worauf Sie achten sollten
Nehmen Sie zuerst das Zifferblatt als Auswahlkriterium. Silberner Sonnenschliff, vertikal gebürstetes Silber und vertikal gebürstete Champagnertöne sind bei diesen Uhren dokumentiert, die Oberflächenstruktur allein ist daher kein Hinweis auf eine Veränderung. Entscheidend ist das stimmige Gesamtbild: Der Druck sollte sauber auf der Oberfläche stehen, applizierte Indizes müssen gleichmäßig ausgerichtet sein, schwarze Einlagen konsistent erscheinen und Zeiger sowie Leuchtmassepunkte optisch zusammenpassen.
Prüfen Sie anschließend das Gehäuse. Klar erhaltene Übergänge und die ursprüngliche Geometrie sind höher einzuschätzen als starker Glanz nach intensivem Polieren. Bei goldplattierten Ausführungen verdienen Kanten und besonders beanspruchte Stellen Aufmerksamkeit, da sich dort Abrieb zuerst zeigt. Ein überzeugendes Zifferblatt kann auch in einem sichtbar getragenen Gehäuse attraktiv bleiben, doch der Zustand der Goldauflage sollte nüchtern und ohne Beschönigung berücksichtigt werden.
Datierung und Seriennummern
Nutzen Sie die Werkseriennummer nur als ungefähre Gegenprüfung der Datierung, mit einer Toleranz von 1-3 Jahren. Die Seriennummer 30,198,467 einer 135.011 SP von 1970, 33,512,191 einer 165.041 von 1971 und 35,399,270 einer 166.763 von 1972 liegen nahe genug an der Übersicht, um die jeweils genannte Epoche plausibel zu stützen.
Eine ungefähre Einordnung über die Seriennummer darf den Befund der Uhr selbst jedoch nicht überstimmen. Referenz, Kaliber, Aufzugsart, Datumsanzeige, Gehäusematerial und Zifferblattgestaltung müssen ein schlüssiges Ganzes ergeben. Die hier berücksichtigten Genève-Exemplare reichen von 1961 bis 1977, weshalb jede Zusammenfassung der Produktionsjahre diese vollständig bekannte Zeitspanne abbilden sollte.
Diese Uhr datieren
| Seriennummernbereich / Kaliber | Jahr | Hinweis |
|---|---|---|
| 1,000,000 | 1902 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 2,000,000 | 1908 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 3,000,000 | 1912 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 4,000,000 | 1916 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 5,000,000 | 1923 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 6,000,000 | 1925 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 7,000,000 | 1929 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 8,000,000 | 1935 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 9,000,000 | 1939 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 10,000,000 | 1944 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 11,000,000 | 1947 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 12,000,000 | 1950 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 13,000,000 | 1952 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 14,000,000 | 1954 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 15,000,000 | 1956 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 16,000,000 | 1958 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 17,000,000 | 1960 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 18,000,000 | 1961 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 19,000,000 | 1962 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 20,000,000 | 1963 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 21,000,000 | 1964 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 22,000,000 | 1965 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 24,000,000 | 1966 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 25,000,000 | 1967 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 26,000,000 | 1968 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 28,000,000 | 1969 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 31,000,000 | 1970 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 32,000,000 | 1971 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 33,000,000 | 1972 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 35,000,000 | 1973 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 37,000,000 | 1974 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 39,000,000 | 1975 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 40,000,000 | 1976 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 41,000,000 | 1977 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 42,000,000 | 1978 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 43,000,000 | 1979 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 44,000,000 | 1980 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 45,000,000 | 1982 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 46,000,000 | 1984 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 47,000,000 | 1985 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 48,000,000 | 1986 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 49,000,000 | 1988 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 50,000,000 | 1990 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 53,000,000 | 1993 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 54,000,000 | 1995 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 56,000,000 | 1996 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 58,000,000 | 1998 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 60,000,000 | 2000 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
Die Datierungsdaten stammen aus unseren Decoder-Tabellen; die Jahresangaben sind Näherungswerte.
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Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten
- Zifferblattdruck und Oberfläche: Auf silbernen Sonnenschliffzifferblättern oder vertikal gebürsteten Ausführungen sollten die Schriftzüge Genève und Omega klar auf der authentisch wirkenden Struktur stehen. Unscharfe Buchstaben, unterbrochene Bürstung oder ungleichmäßig freie Flächen können auf eine Überarbeitung hindeuten.
- Zeiger, Indizes und Leuchtmasse: Applizierte Stabindizes mit schwarzen Einlagen sollten gleichmäßig ausgerichtet sein, und die Zeiger müssen zur Ausführung mit oder ohne Datum passen. Bei Varianten mit Leuchtmasse vergleichen Sie die Füllung der Zeiger mit den Zifferblattpunkten auf optische Stimmigkeit, statt Alter allein als Originalitätsbeleg zu werten.
- Zuordnung von Referenz und Werk: Prüfen Sie, ob die interne Kombination stimmt: 165.041 mit Automatikkaliber 552, 135.011 SP mit Handaufzugskaliber 601, 136.0049 mit Handaufzugskaliber 613 oder 166.763 mit Automatikkaliber 1012. Abweichungen verlangen eine besonders kritische Gesamtbewertung.
- Gehäusematerial und Geometrie: Stahlgehäuse sollten klar erkennbare Übergänge statt rundum weich polierter Kanten bewahrt haben. Die 166.763 und 511.0451 besitzen eine 20-Mikron-Goldauflage, freiliegendes Grundmetall an den Kanten ist daher ein Zustandsverlust und keine alternative Werksausführung.
- Stimmigkeit des Gehäusebodens: Bei der 511.0451 gehört zum Gehäuse mit 20-Mikron-Goldauflage ein Gehäuseboden aus Edelstahl. Eine materiell abweichende Zusammenstellung bei dieser Referenz ist kritisch zu beurteilen, weil sie nicht der hier berücksichtigten Konfiguration entspricht.
- Hinweise auf Neudruck und gemischte Teile: Eine unpassende Zifferblattstruktur, unregelmäßige schwarze Indexeinlagen, ein nicht erklärbares Datumsfenster oder ein Werk im Widerspruch zur genannten Referenz können auf Neudruck oder eine aus Teilen zusammengesetzte Uhr hinweisen. Mehrere kleine Abweichungen wiegen schwerer als ein einzelner Schönheitsfehler.
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