Omega Constellation 168.0056: Was Sie vor dem Kauf wissen sollten
Die Omega Constellation 168.0056 verbindet das Kaliber 1011 mit einem C-förmigen Stahlgehäuse. Entscheidend sind ein originales Zifferblatt und scharfe Gehäuselinien.

Die Referenz 168.0056 beherbergt Omegas automatisches Chronometerkaliber 1011 in einem C-förmigen Edelstahlgehäuse der frühen 1970er-Jahre. Das vertikal gebürstete silberne Zifferblatt, aufgesetzte Indizes mit schwarzen Einlagen und das Observatoriumsmedaillon prägen diese Constellation. Mit 35 mm Durchmesser bleibt ihre Erscheinung wohlproportioniert statt überdimensioniert.
Beim Kauf gilt eine klare Rangfolge. Ein gut erhaltenes Originalzifferblatt ist einem helleren, aber überarbeiteten Blatt vorzuziehen, präzise Gehäusekanten wiegen schwerer als eine stark polierte Oberfläche. Die von uns geprüften Exemplare stammen aus den Jahren 1971 bis 1973. Eine gebrauchte Omega Constellation 168.0056 sollte daher zunächst in diesen bekannten Zeitraum passen, bevor ihr kosmetischer Zustand beurteilt wird.
Marke
Omega
Modell
Constellation
Referenz
168.0056
Bekannte Produktionsjahre
1971-1973
| Gehäusematerial | Edelstahl |
| Gehäusedurchmesser | 35 mm ohne Krone |
| Gehäuseform | C-förmiger, tonneauartiger Korpus mit integrierten Bandanstößen |
| Werk | Automatisches Chronometer |
| Kaliber | Omega 1011 |
| Steinzahl | 23 Steine |
| Zifferblatt | Vertikal gebürstetes Silber mit aufgesetzten Indizes und schwarzen Einlagen |
| Detail des Gehäusebodens | Observatoriumsmedaillon |
Wofür sie konstruiert wurde
Die 168.0056 verbindet ein automatisches Chronometerwerk mit den formalen Kennzeichen der Constellation-Linie. Das Kaliber 1011 besitzt 23 Steine, während das C-förmige Stahlgehäuse die Bandanstöße in eine tonneauartige Silhouette einbindet. Das Observatoriumsmedaillon auf dem Gehäuseboden bestätigt die Modellzugehörigkeit optisch, beweist jedoch nicht, dass Gehäuse, Werk und Zifferblatt gemeinsam das Werk verlassen haben.
Das silberne Zifferblatt ist nicht schlicht ausgeführt, sondern vertikal gebürstet. Seine aufgesetzten Indizes tragen schwarze Einlagen. Dieser Kontrast bestimmt den Charakter der Referenz. Geht die Bürstung bei einer Überarbeitung verloren oder fehlen die dunklen Einlagen, verschwindet ein wesentlicher Teil ihrer zeittypischen Wirkung. Zwischen einem gleichmäßig gealterten Originalblatt und einer makellosen Neubearbeitung verdient das Original den Vorzug.
Am Handgelenk
Mit 35 mm ohne Krone wirkt das Gehäuse ebenso durch seine Form wie durch seinen Durchmesser. Der C-förmige Korpus geht optisch in die integrierten Bandanstöße über. Die silberne Fläche und die schwarz eingelegten Indizes sorgen für gute Ablesbarkeit, ohne der Uhr den Ausdruck eines Sportmodells zu geben. Sie passt mühelos unter eine Manschette und zeigt unverkennbar die Gestaltungssprache der frühen 1970er-Jahre.
Die Konturenschärfe verändert den Eindruck am Handgelenk deutlich. Präzise Außenlinien bewahren den Übergang vom tonneauartigen Mittelteil zu den Bandanstößen, wiederholtes Polieren lässt dasselbe 35-mm-Gehäuse dagegen weicher und weniger bestimmt erscheinen. Bei dieser Referenz zählen Proportionen. Vergleichen Sie daher zuerst die Silhouette, bevor einzelne Kratzer oder der Oberflächenglanz ins Gewicht fallen.
Typische Schwachstellen
Eine Zifferblattüberarbeitung ist meist der kostspieligste Fehlgriff. Leichte, ehrliche Flecken können auf der vertikal gebürsteten Silberfläche vertretbar sein, eine Neubearbeitung ersetzt jedoch die ursprüngliche Werksausführung und wiegt gewöhnlich schwerer als normale Gehäusespuren. Unregelmäßige Beschriftungen, eine verlorene vertikale Struktur oder falsch ausgeführte schwarze Einlagen sind Warnzeichen. Ein echtes Servicezifferblatt unterscheidet sich von einem nachbearbeiteten Originalblatt, muss aber eindeutig als Ersatz bezeichnet werden.
Übermäßiges Polieren rundet die Linien des C-förmigen Gehäuses ab, Verschleiß kann zudem die Einzelheiten des Observatoriumsmedaillons einebnen. Ein anderes Werk als Kaliber 1011 bedeutet bei dieser Referenz eine gravierende Abweichung. Dann kann es sich um eine aus nicht zusammengehörigen Hauptteilen montierte Uhr handeln, nicht lediglich um ein gewartetes Exemplar. Zeiger und Krone sind austauschbare Verschleißteile. Die vorliegenden Vergleichsstücke erlauben keine gesicherte Aussage über deren exakte Werksausführung, deshalb sind unbelegte Originalitätsbehauptungen nicht überzeugend.
Angaben zu einer Wartung benötigen Unterlagen, die eindeutig der jeweiligen Uhr zugeordnet sind. Fehlen sie, bleibt die Wartungsgeschichte unbekannt, auch wenn das Werk augenscheinlich gut läuft. Priorisieren Sie Zifferblatt und Gehäusegeometrie und kalkulieren Sie anschließend eine fachkundige technische Prüfung ein. Ein glänzend poliertes Äußeres ist kein Beleg für den Zustand des Werks.
Diese Uhr datieren
| Seriennummernbereich / Kaliber | Jahr | Hinweis |
|---|---|---|
| 1000000 | 1902 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 2000000 | 1908 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 3000000 | 1912 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 4000000 | 1916 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 5000000 | 1923 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 6000000 | 1925 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 7000000 | 1929 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 8000000 | 1935 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 9000000 | 1939 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 10000000 | 1944 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 11000000 | 1947 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 12000000 | 1950 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 13000000 | 1952 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 14000000 | 1954 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 15000000 | 1956 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 16000000 | 1958 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 17000000 | 1960 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 18000000 | 1961 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 19000000 | 1962 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 20000000 | 1963 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 21000000 | 1964 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 22000000 | 1965 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 24000000 | 1966 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 25000000 | 1967 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 26000000 | 1968 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 28000000 | 1969 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 31000000 | 1970 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 32000000 | 1971 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 33000000 | 1972 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 35000000 | 1973 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 37000000 | 1974 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 39000000 | 1975 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 40000000 | 1976 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 41000000 | 1977 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 42000000 | 1978 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 43000000 | 1979 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 44000000 | 1980 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 45000000 | 1982 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 46000000 | 1984 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 47000000 | 1985 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 48000000 | 1986 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 49000000 | 1988 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 50000000 | 1990 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 53000000 | 1993 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 54000000 | 1995 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 56000000 | 1996 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 58000000 | 1998 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
| 60000000 | 2000 | ungefähr, Abweichung etwa 1-3 Jahre |
Die Datierungsdaten stammen aus unseren Decoder-Tabellen; die Jahresangaben sind Näherungswerte.
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Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten
- Dial surface and furniture: Das silberne Zifferblatt sollte seine vertikal gebürstete Struktur sowie die aufgesetzten Indizes mit schwarzen Einlagen bewahrt haben. Eine fehlende Körnung, ungleichmäßige nachträgliche Beschriftungen oder veränderte Einlagen sprechen für eine Neubearbeitung oder einen späteren Eingriff.
- Case profile and medallion: Die Referenz 168.0056 besitzt ein C-förmiges Edelstahlgehäuse mit integrierten Bandanstößen und Observatoriumsmedaillon. Weiche Übergänge oder eingeebnete Details des Medaillons weisen auf Polieren und Verschleiß hin, belegen aber keine abweichende Referenz.
- Movement identity: Im Inneren muss das automatische, als Chronometer ausgelegte Omega Kaliber 1011 mit 23 Steinen arbeiten. Ein anderes Kaliber stellt eine wesentliche Abweichung dar und kann auf eine aus nicht zusammengehörigen Hauptteilen montierte Uhr hinweisen.
- Hands and crown: Die geprüften Vergleichsstücke erlauben keine Festlegung der exakten Zeiger- oder Kronenausführung für die 168.0056. Bewerten Sie beide Teile erst nach sorgfältigem Vergleich als zeitlich passend und unterscheiden Sie zeitgenössische Ersatzteile klar von ursprünglich montierten Komponenten.
- Serial and date coherence: Bekannte Exemplare der 168.0056 liegen zwischen 1971-1973, während die Omega Seriennummernhinweise um ein bis drei Jahre abweichen können. Eine stimmige Schätzung unterstützt die Datierung, bestätigt aber nicht, dass Gehäuse, Zifferblatt und Werk ursprünglich zusammengehörten.
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