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    Omega Genève 132.0052, der Kaufratgeber für Sammler

    Die Omega Genève 132.0052 ist eine kompakte Dresswatch von 1974. Entscheidend sind ein sauberes Zifferblatt, eine stimmige Werkbestückung und möglichst geringe Gehäusespuren.

    Omega - Genève - 132.0052

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    Die Genève 132.0052 trägt unverkennbar die Formensprache von 1974. Ein quadratisches Kissengehäuse, aufgesetzte Indizes sowie Zifferblätter mit Sonnenschliff oder vertikalem Bürstenschliff prägen ihre markante Geometrie. Bekannt sind Ausführungen in Edelstahl und mit 20 Mikron Goldauflage, Letztere mit Edelstahlboden.

    Über den Kauf sollte vor allem das Zifferblatt entscheiden. Ein sauber erhaltener Sonnen- oder Bürstenschliff verdient Vorrang, denn eine Neulackierung wiegt schwerer als gewöhnliche Kratzer am Gehäuse. Stehen eine abgetragene vergoldete Ausführung und eine stimmige Edelstahluhr auf vergleichbarem Niveau zur Wahl, ist Edelstahl vorzuziehen, sofern die vergoldete Uhr nicht das eindeutig bessere Zifferblatt besitzt.

    Sammlerratgeber zu Omega

    Modell

    Omega Genève

    Referenz

    132.0052

    Produktionsjahr

    1974-1974

    Gehäusegröße

    31-32 mm ohne Krone

    GehäusematerialienEdelstahl oder 20 Mikron Goldauflage mit Edelstahlboden
    WerkvariantenKaliber 1030 mit Handaufzug oder automatisches Kaliber 1010
    Bekannte ZifferblattausführungenBlau, Silber oder Champagner mit Sonnenschliff, Goldton mit vertikalem Bürstenschliff
    GehäuseformQuadratische Kissenform

    Varianten der Referenz

    Die Referenz 132.0052 steht nicht für eine einzige optische Ausführung. Bekannt sind blaue, silberne und champagnerfarbene Zifferblätter mit Sonnenschliff sowie eine goldfarbene Variante mit vertikalem Bürstenschliff. Aufgesetzte Indizes können weiße oder schwarze Einlagen tragen, passende Stabzeiger bewahren dabei den beabsichtigten Kontrast.

    Auch beim Werk gibt es Unterschiede. Modelle mit Handaufzug verwenden das Kaliber 1030, eine automatische Ausführung das Kaliber 1010. Der Handaufzug bringt das tägliche Aufziehen als bewusstes Ritual mit sich, die Automatik nimmt diesen Schritt ab. Allein das Aufzugssystem rechtfertigt jedoch keinen Vorrang. Zifferblattqualität, Gehäusematerial und die Stimmigkeit aller Komponenten sind für die Beurteilung wichtiger.

    Wirkung am Handgelenk

    Bekannte Gehäuse messen ohne Krone 31 oder 32 mm. Durch die quadratische Kissenform besitzt die Uhr jedoch mehr sichtbare Fläche als ein rundes Modell ähnlicher Breite. Sie bleibt dennoch kompakt und überzeugt eher als charaktervolle Dresswatch der 1970er-Jahre denn als großformatige moderne Sportuhr.

    Das blaue Zifferblatt mit Sonnenschliff erzeugt den stärksten Kontrast, während Silber und Champagner unter der Manschette zurückhaltender erscheinen. Schwarze Einlagen verbessern die Ablesbarkeit des goldfarbenen Zifferblatts. Wenn klare Ablesbarkeit höchste Priorität hat, ist die blaue Edelstahlausführung den kontrastärmeren goldfarbenen Kombinationen vorzuziehen.

    Typische Schwachstellen

    An den Gehäusekanten kann sich die Goldauflage abtragen. Eine gewöhnliche Wartung kann verlorene 20 Mikron Goldauflage nicht unsichtbar ersetzen. Edelstahlgehäuse vermeiden dieses Problem, doch Kratzer, kleine Kerben und weich polierte Übergänge zwischen gebürsteter Oberseite und polierten Flanken mindern auch hier die Konturenschärfe. Gläser sammeln Gebrauchsspuren, Kronen können im Zuge früherer Wartungen ersetzt worden sein.

    Noch stärker fällt der Zustand des Zifferblatts ins Gewicht. Abblätterungen, großflächige Flecken oder eine Neulackierung, die den ursprünglichen Sonnen- oder Vertikalschliff beseitigt, sprechen gegen ein Exemplar. Zeiger können oxidieren, Leuchtspitzen altern und unpassende Einlagen auf Ersatzteile hindeuten. Eine aus Teilen zusammengesetzte Uhr kann echte Omega Komponenten enthalten, die das Werk nie gemeinsam verlassen haben.

    Ein laufendes Werk ist nicht automatisch ein gewartetes Werk. Die von uns geprüften Exemplare zeigten deutliche tägliche Vorgänge, weshalb eine belastbare Beurteilung eine Messung und keine bloße Zusicherung verlangt. Ohne Unterlagen bleibt die Wartungshistorie unbekannt, Aussagen sollten sich daher auf die sichtbaren Befunde an Werk und Gehäuse beschränken. Die überzeugendste Wahl ist ein sauberes, stimmiges Zifferblatt im Edelstahlgehäuse. Eine vergoldete Variante empfiehlt sich nur bei begrenztem und klar beschriebenem Kantenabrieb.

    Diese Uhr datieren

    Seriennummernbereich / KaliberJahrHinweis
    10000001902ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    20000001908ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    30000001912ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    40000001916ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    50000001923ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    60000001925ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    70000001929ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    80000001935ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    90000001939ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    100000001944ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    110000001947ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    120000001950ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    130000001952ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    140000001954ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    150000001956ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    160000001958ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    170000001960ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    180000001961ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    190000001962ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    200000001963ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    210000001964ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    220000001965ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    240000001966ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    250000001967ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    260000001968ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    280000001969ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    310000001970ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    320000001971ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    330000001972ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    350000001973ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    370000001974ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    390000001975ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    400000001976ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    410000001977ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    420000001978ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    430000001979ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    440000001980ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    450000001982ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    460000001984ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    470000001985ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    480000001986ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    490000001988ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    500000001990ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    530000001993ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    540000001995ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    560000001996ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    580000001998ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre
    600000002000ungefähre Zuordnung, ±1-3 Jahre

    Die Datierungsdaten stammen aus unseren Decoder-Tabellen; die Jahresangaben sind Näherungswerte.

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    Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

    • Zifferblattdruck und Oberflächenfinish: Bekannte Zifferblätter sind blau, silbern oder champagnerfarben mit Sonnenschliff ausgeführt, alternativ goldfarben mit vertikalem Bürstenschliff. Flächiger Lack, verlorene Schliffstruktur oder ein grob gedruckter Genève Schriftzug deuten eher auf eine Neulackierung als auf ehrliche Alterung hin.
    • Zeiger und aufgesetzte Indizes: Bekannte Konfigurationen verbinden aufgesetzte Indizes mit weißen oder schwarzen Einlagen und Stabzeigern. Zum goldfarbenen Zifferblatt gehören passende schwarze Einlagen. Nicht erklärbare Abweichungen bei Farbe oder Form können auf Ersatzteile hinweisen.
    • Gehäuse und Gehäuseboden: Das quadratische Kissengehäuse besitzt eine gebürstete Oberseite und polierte Flanken. Bekannt sind Edelstahlgehäuse sowie Varianten mit 20 Mikron Goldauflage und Edelstahlboden. Unscharfe Übergänge zwischen den Flächen sprechen für eine stärkere Politur.
    • Werk-Kaliber: Die Referenz 132.0052 ist mit dem Handaufzugskaliber 1030 und dem automatischen Kaliber 1010 bekannt. Ein anderes Kaliber oder ein Aufzugssystem, das nicht zum eingebauten Werk passt, verlangt eine schlüssige Erklärung und kann auf eine zusammengesetzte Uhr hinweisen.
    • Krone: Die vorliegenden Befunde belegen keine einzige Kronenspezifikation für sämtliche Ausführungen der 132.0052. Die Krone ist als austauschbares Verschleißteil zu betrachten und sollte ohne Unterlagen oder einen konfigurationsbezogenen Nachweis nicht als original bezeichnet werden.
    • Werkzustand: Ein korrektes Kaliber allein belegt weder Echtheit noch eine kürzlich erfolgte Wartung. Korrosion, beschädigte Schraubenköpfe oder widersprüchliche Komponenten sind relevant. Eine nicht dokumentierte Wartungsangabe sollte grundsätzlich als unbekannt behandelt werden.

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    Häufig gestellte Fragen

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