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    Omega Constellation 168.005, Referenz und Kaufberatung

    Die Omega Constellation 168.005 ist ein 34-mm-Automatikchronometer, dessen Qualität vor allem vom Pie-Pan-Zifferblatt und der Geometrie der Dog-Leg-Bandanstöße bestimmt wird.

    Omega - Constellation Chronometer 'Pie Pan' 'Serviced' - 168.005

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    Die Constellation 168.005 vereint zwei besonders prägnante Omega-Merkmale ihrer Epoche in einer 34-mm-Uhr: ein facettiertes Pie-Pan-Zifferblatt und Dog-Leg-Bandanstöße. Sie entstand von 1962-1970 und besitzt ein automatisches Chronometerwerk, ein Datum bei drei Uhr sowie ein Observatoriumsmedaillon auf dem Gehäuseboden.

    Besonders begehrenswert ist eine Ausführung in Edelstahl mit sauberem silbernem Pie-Pan-Zifferblatt und klar erhaltener Dog-Leg-Geometrie. Goldplattierter Edelstahl hat einen eigenen Reiz, doch durchgeriebene Auflagen lassen sich nicht wie gewöhnliche Arbeiten am Werk beheben. Die Zifferblattqualität bewirkt die größten Preisunterschiede: Starke Flecken fallen sofort ins Auge, während eine authentische, gleichmäßige Patina weniger kostet als eine saubere Sonnenschliffoberfläche, ohne die Identität der Referenz zu verändern.

    Sammlerratgeber zu Omega

    Referenz

    168.005

    Modell

    Constellation

    Bekannte Produktionsjahre

    1962-1970

    Gehäusedurchmesser

    34 mm ohne Krone

    GehäusematerialienEdelstahl oder goldplattierter Edelstahl
    WerkeAutomatikkaliber 561 und 564
    Anzahl der Steine24 Steine
    ZifferblattgestaltungSilbernes Pie-Pan-Zifferblatt mit Datum bei drei Uhr
    GehäusegestaltungDog-Leg-Bandanstöße
    GehäusebodenObservatoriumsmedaillon

    Das Modell im Überblick

    Die 168.005 wurde als präzise Dresswatch konzipiert, nicht als großformatige Sportuhr. Vor dem automatischen, chronometerzertifizierten Werk liegen ein appliziertes Omega-Logo, facettierte Indizes, ein applizierter Stern über sechs Uhr und ein gerahmtes Datum bei drei Uhr. Der Pie-Pan-Aufbau bildet einen geneigten äußeren Zifferblattring, während die Dog-Leg-Bandanstöße dem Gehäuse mehr Kontur verleihen, als der Durchmesser von 34 mm erwarten lässt.

    Zwei Werkvarianten prägen das praktische Bild. Exemplare von 1966 sind mit Kaliber 561 bekannt, solche von 1969 mit Kaliber 564, beide sind Automatikwerke mit 24 Steinen. Belegt sind Gehäuse aus Edelstahl und goldplattiertem Edelstahl. Die Wahl des Kalibers ist weniger entscheidend als die Qualität von Zifferblatt und Gehäuse. Eine saubere Uhr mit Kaliber 561 ist daher einer fleckigen Ausführung mit Kaliber 564 und weich polierten Bandanstößen vorzuziehen.

    Am Handgelenk

    Mit 34 mm ohne Krone trägt sich die 168.005 als kompakte Dresswatch. Die Dog-Leg-Bandanstöße erzeugen optische Breite und heben das Gehäuse von einer schlichten runden Form ab. Zugleich fangen die Facetten des Pie-Pan-Zifferblatts das Licht rund um das silberne Zentrum ein. Applizierte Indizes und Dauphine-Zeiger bieten auf sauberen Zifferblättern einen klaren Kontrast, Oxidation an diesen Elementen kann die Anzeige jedoch merklich flacher wirken lassen.

    Diese Referenz gehört unter die Manschette und setzt nicht auf die Präsenz einer übergroßen modernen Uhr. Edelstahl lässt ihre Geometrie besonders deutlich hervortreten, goldplattierter Edelstahl verleiht denselben Proportionen eine wärmere Wirkung. Bei gleichwertigen Zifferblättern verdient das Gehäuse mit den schärferen Dog-Leg-Kanten den Vorzug, denn sobald eine Politur die kantigen Bandanstöße weich und rund werden lässt, verliert die Referenz einen wesentlichen Teil ihres Charakters.

    Typische Schwachstellen

    Starke Flecken auf dem Zifferblatt sind der kostspieligste sichtbare Mangel. Sie können sich auf den äußeren facettierten Ring konzentrieren oder über die gesamte silberne Fläche ausbreiten. Auch applizierte Indizes, Omega-Logo und Dauphine-Zeiger können oxidieren. Eine gleichmäßige Patina ist eher hinnehmbar als einzelne dunkle Schäden, doch ein nachbearbeitetes Zifferblatt belastet die Bewertung stärker als übliche Gehäusespuren. Ein originales Werks-Serviceblatt ist von einem neu bedruckten Originalblatt zu unterscheiden, gleichwohl sollte keines von beiden wie das ursprünglich mit der Uhr ausgelieferte Zifferblatt bewertet werden.

    Zu starkes Polieren nimmt den Dog-Leg-Bandanstößen ihre Kontur, und keine spätere Aufarbeitung bringt das entfernte Metall zurück. Bei goldplattierten Gehäusen besteht zusätzlich das dauerhafte Risiko, dass die äußere Schicht an exponierten Kanten durchgerieben ist. Auch der Gehäuseboden zählt, da das Observatoriumsmedaillon zur Identität der Referenz gehört. Eine Ersatzkrone oder ein unpassendes Werk kann auf eine aus Teilen zusammengesetzte Uhr hinweisen. Ohne entsprechende Unterlagen bleibt die Wartungshistorie unbekannt, und Angaben zum Gang ohne datierten Nachweis rechtfertigen keinen Aufpreis.

    Diese Uhr datieren

    Seriennummernbereich / KaliberJahrHinweis
    1,000,0001902ungefähr, ±1-3 Jahre
    2,000,0001908ungefähr, ±1-3 Jahre
    3,000,0001912ungefähr, ±1-3 Jahre
    4,000,0001916ungefähr, ±1-3 Jahre
    5,000,0001923ungefähr, ±1-3 Jahre
    6,000,0001925ungefähr, ±1-3 Jahre
    7,000,0001929ungefähr, ±1-3 Jahre
    8,000,0001935ungefähr, ±1-3 Jahre
    9,000,0001939ungefähr, ±1-3 Jahre
    10,000,0001944ungefähr, ±1-3 Jahre
    11,000,0001947ungefähr, ±1-3 Jahre
    12,000,0001950ungefähr, ±1-3 Jahre
    13,000,0001952ungefähr, ±1-3 Jahre
    14,000,0001954ungefähr, ±1-3 Jahre
    15,000,0001956ungefähr, ±1-3 Jahre
    16,000,0001958ungefähr, ±1-3 Jahre
    17,000,0001960ungefähr, ±1-3 Jahre
    18,000,0001961ungefähr, ±1-3 Jahre
    19,000,0001962ungefähr, ±1-3 Jahre
    20,000,0001963ungefähr, ±1-3 Jahre
    21,000,0001964ungefähr, ±1-3 Jahre
    22,000,0001965ungefähr, ±1-3 Jahre
    24,000,0001966ungefähr, ±1-3 Jahre
    25,000,0001967ungefähr, ±1-3 Jahre
    26,000,0001968ungefähr, ±1-3 Jahre
    28,000,0001969ungefähr, ±1-3 Jahre
    31,000,0001970ungefähr, ±1-3 Jahre
    32,000,0001971ungefähr, ±1-3 Jahre
    33,000,0001972ungefähr, ±1-3 Jahre
    35,000,0001973ungefähr, ±1-3 Jahre
    37,000,0001974ungefähr, ±1-3 Jahre
    39,000,0001975ungefähr, ±1-3 Jahre
    40,000,0001976ungefähr, ±1-3 Jahre
    41,000,0001977ungefähr, ±1-3 Jahre
    42,000,0001978ungefähr, ±1-3 Jahre
    43,000,0001979ungefähr, ±1-3 Jahre
    44,000,0001980ungefähr, ±1-3 Jahre
    45,000,0001982ungefähr, ±1-3 Jahre
    46,000,0001984ungefähr, ±1-3 Jahre
    47,000,0001985ungefähr, ±1-3 Jahre
    48,000,0001986ungefähr, ±1-3 Jahre
    49,000,0001988ungefähr, ±1-3 Jahre
    50,000,0001990ungefähr, ±1-3 Jahre
    53,000,0001993ungefähr, ±1-3 Jahre
    54,000,0001995ungefähr, ±1-3 Jahre
    56,000,0001996ungefähr, ±1-3 Jahre
    58,000,0001998ungefähr, ±1-3 Jahre
    60,000,0002000ungefähr, ±1-3 Jahre

    Die Datierungsdaten stammen aus unseren Decoder-Tabellen; die Jahresangaben sind Näherungswerte.

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    Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

    • Dial architecture and furniture: Das Pie-Pan-Zifferblatt sollte einen facettierten Außenbereich, applizierte Indizes, ein appliziertes Omega-Logo, einen applizierten Stern über sechs Uhr und ein gerahmtes Datum bei drei Uhr besitzen. Ein flaches Ersatzzifferblatt oder unstimmige Ausstattung deutet auf ein Serviceblatt, eine Nachbearbeitung oder eine aus Teilen zusammengesetzte Uhr hin.
    • Hands and dial ageing: Bekannte Exemplare verwenden Dauphine-Zeiger, deren Oxidation zur Alterung der applizierten Zifferblattelemente passen sollte. Glänzende Ersatzzeiger auf einem stark fleckigen Zifferblatt sind nur dann zeittypisch, wenn ihre Form stimmt. Sie beweisen jedoch nicht, dass diese Zeiger ursprünglich zur Uhr gehörten.
    • Case geometry and caseback: Das 34-mm-Gehäuse sollte klar erkennbare Dog-Leg-Bandanstöße bewahrt haben, der Gehäuseboden das Observatoriumsmedaillon tragen. Runde, verwaschene Kanten an den Bandanstößen weisen auf Politur hin. Ein unpassender Gehäuseboden beeinträchtigt die Stimmigkeit und Integrität der vollständigen Uhr.
    • Movement and date consistency: Bekannte Exemplare der 168.005 verwenden die automatischen Kaliber 561 und 564 mit 24 Steinen. Werk, anhand der Seriennummer ungefähr bestimmtes Jahr und Zifferblattgestaltung müssen ein plausibles Ganzes ergeben. Widersprüche können auf eine aus nicht zusammengehörenden Teilen montierte Uhr hindeuten.
    • Material-specific case wear: Für die 168.005 sind Gehäuse aus Edelstahl und goldplattiertem Edelstahl bekannt. Bei goldplattierten Exemplaren sind freiliegende Kanten an Gehäuse und Bandanstößen auf durchgeriebene Stellen zu prüfen, denn verlorene Auflage lässt sich weder durch eine normale Wartung noch durch leichtes Nacharbeiten wiederherstellen.

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