Omega Seamaster 166.009, was Sie vor dem Kauf wissen sollten
Die Omega Seamaster 166.009 ist eine kompakte Automatikuhr von 1962-1967, deren Qualität vor allem von Zifferblatt, Gehäusekonturen und passendem Kaliber abhängt.

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Erfahren Sie es zuerst: neue Omega 166.009 im Angebot – und ein Hinweis, bevor die Auktion endet.
60 laufende Omega-Auktionen ansehenDie Omega Seamaster 166.009 gehört zur kompakten Seite der automatischen Modellpalette der 1960er-Jahre. Von uns begutachtete Exemplare aus den Jahren 1962 bis 1967 verbinden ein Datumsfenster bei 3 Uhr mit Kaliber 562 oder 565. Damit eignet sich die Referenz als klassische Vintage-Uhr für den Alltag, nicht nur als elegante Uhr mit zusätzlicher Datumsanzeige.
Besonders überzeugend ist die Ausführung mit sauberem silberfarbenem Sonnenschliffzifferblatt. Dichte, sternenstaubartige Flecken kommen ebenfalls vor. Verdecken sie den ursprünglichen Schliff, handelt es sich um Oberflächenschäden und nicht um reizvolle Patina. Zwischen einem klar konturierten Stahlexemplar mit sauberem Zifferblatt und einer goldfarbenen Uhr mit oxidierten Zeigern verdient die Stahlausführung den Vorzug, sofern die zweite nicht deutlich günstiger angeboten wird.
Modell
Omega Seamaster
Referenz
166.009
Bekannte Produktionsjahre
1962-1967
Bekannte Gehäusedurchmesser
34 mm und 35 mm, ohne Krone
| Bekannte Gehäusematerialien | Edelstahl und goldfarben |
| Werktyp | Automatik |
| Bekannte Kaliber | 562 und 565 |
| Anzahl der Lagersteine bei Kaliber 562 | 24 Lagersteine |
| Zifferblattgestaltung | Aufgesetzte Stundenzeichen mit Datumsfenster bei 3 Uhr |
| Bekannter Bandtyp | Reiskornband |
Für welchen Zweck sie konstruiert wurde
Die Seamaster 166.009 verbindet automatischen Aufzug mit einem gerahmten Datumsfenster bei 3 Uhr, eine alltagstaugliche Anordnung für die 1960er-Jahre. Kaliber 562 findet sich in Exemplaren von 1962 und 1963, Kaliber 565 ist für 1967 belegt. Diese Abfolge hilft bei der Beurteilung, ob Werk und angegebenes Baujahr plausibel zusammenpassen. Sie beweist jedoch nicht, dass ein bestimmtes Werk und Gehäuse gemeinsam das Werk verließen.
Aufgesetzte Stundenzeichen, das aufgesetzte Omega-Logo und Zeiger im Dauphine-Stil verleihen dem Zifferblatt räumliche Tiefe und gute Ablesbarkeit, ohne überladen zu wirken. Reiskornbänder sind sowohl an Exemplaren von 1963 als auch von 1967 bekannt. Ihre bloße Präsenz belegt allerdings nicht, dass sie seit dem Erstverkauf zur jeweiligen Uhr gehören. Ohne stützende Unterlagen bleibt die Geschichte des Bandes offen.
Typische Schwachstellen
Zifferblattschäden sind der folgenreichste wiederkehrende Mangel. Silberfarbene Sonnenschliffoberflächen können dichte, sternenstaubartige Flecken entwickeln, während Zeiger im Dauphine-Stil Oxidation, Lochfraß und Korrosion zeigen können. Eine gleichmäßig gealterte Oberfläche kann reizvoll sein. Starker Fleckenbefall, der den Sonnenschliff verdrängt, ist jedoch eine Beschädigung. Ein nachbearbeitetes Zifferblatt beeinträchtigt die Bewertung meist stärker als gewöhnliche Gehäusekratzer.
Die Konturenschärfe des Gehäuses ist das nächste entscheidende Kriterium. Wiederholtes Polieren rundet die Gehäusehörner ab und schwächt die Hippocampus-Gravur auf dem Boden. Normale Tragespuren sind weniger kritisch, solange die ursprüngliche Geometrie erhalten bleibt. Bei goldfarbenen Gehäusen lässt sich abgetragene Oberflächenfarbe nicht durch eine Werkrevision beheben. Reiskornbänder sind zusätzlich auf Dehnung und unpassenden Sitz der Endstücke zu prüfen.
Eine ersetzte Krone oder ein ersetztes Glas ist nicht grundsätzlich ein Ausschlussgrund, da beide zu den Wartungsteilen zählen. Ein Servicezifferblatt unterscheidet sich von einem nachbearbeiteten Zifferblatt: Ersteres ist ein originales Werksersatzteil, Letzteres wurde außerhalb des Herstellers überarbeitet. Eine sogenannte Frankenwatch kombiniert Teile, die nie gemeinsam ausgeliefert wurden. Bei einer zusammengesetzten Uhr stammen Gehäuse und Werk aus verschiedenen Uhren. Ohne datierte Belege bleibt die Wartungshistorie unbekannt.
Der beste Ausgangspunkt
Beginnen Sie mit einer Seamaster 166.009 aus Stahl, deren silberfarbenes Sonnenschliffzifferblatt sauber, dessen Druck vollständig und dessen Hippocampus auf dem Gehäuseboden gut lesbar ist. Die Ausführungen mit 34 mm bilden den verlässlichsten Ausgangspunkt, weil diese Proportion über die bekannten Jahre hinweg wiederkehrt. Ein Stahlexemplar von 1963 mit 35 mm zeigt zugleich, dass die Maße variieren können. Beide Größen wirken nach heutigen Maßstäben kompakt, am Reiskornband jedoch optisch breiter als am Lederband.
Für die Bewertung zählt zuerst das Zifferblatt, danach die Gehäusekontur und schließlich das stimmige Zusammenspiel von Werk, Zeigern und äußeren Ausstattungsteilen. Ein sauberes Exemplar von 1967 mit Kaliber 565 ist bei vergleichbarem Gehäusezustand höher einzustufen als eine Uhr mit Kaliber 562 und stark fleckigem Zifferblatt. Das Kaliber allein gleicht kein beschädigtes Zifferblatt aus. Entscheidend ist die besser erhaltene, in sich stimmige Uhr, nicht die eindringlichere Alterungsgeschichte.
Diese Uhr datieren
| Seriennummernbereich / Kaliber | Jahr | Hinweis |
|---|---|---|
| 1,000,000 | 1902 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 2,000,000 | 1908 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 3,000,000 | 1912 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 4,000,000 | 1916 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 5,000,000 | 1923 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 6,000,000 | 1925 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 7,000,000 | 1929 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 8,000,000 | 1935 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 9,000,000 | 1939 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 10,000,000 | 1944 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 11,000,000 | 1947 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 12,000,000 | 1950 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 13,000,000 | 1952 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 14,000,000 | 1954 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 15,000,000 | 1956 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 16,000,000 | 1958 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 17,000,000 | 1960 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 18,000,000 | 1961 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 19,000,000 | 1962 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 20,000,000 | 1963 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 21,000,000 | 1964 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 22,000,000 | 1965 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 24,000,000 | 1966 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 25,000,000 | 1967 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 26,000,000 | 1968 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 28,000,000 | 1969 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 31,000,000 | 1970 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 32,000,000 | 1971 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 33,000,000 | 1972 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 35,000,000 | 1973 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 37,000,000 | 1974 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 39,000,000 | 1975 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 40,000,000 | 1976 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 41,000,000 | 1977 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 42,000,000 | 1978 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 43,000,000 | 1979 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 44,000,000 | 1980 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 45,000,000 | 1982 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 46,000,000 | 1984 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 47,000,000 | 1985 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 48,000,000 | 1986 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 49,000,000 | 1988 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 50,000,000 | 1990 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 53,000,000 | 1993 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 54,000,000 | 1995 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 56,000,000 | 1996 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 58,000,000 | 1998 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 60,000,000 | 2000 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
Die Datierungsdaten stammen aus unseren Decoder-Tabellen; die Jahresangaben sind Näherungswerte.
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Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten
- Zifferblattkonfiguration: Die bekannte Gestaltung umfasst aufgesetzte Stundenzeichen, ein aufgesetztes Omega-Logo und ein gerahmtes Datumsfenster bei 3 Uhr. Silberfarbene Sonnenschliffzifferblätter kommen vor. Eine saubere Oberfläche und vollständiger Druck müssen jedoch geprüft und dürfen nicht allein wegen ihrer Helligkeit als ursprünglich angesehen werden.
- Alterung von Zeigern und Zifferblatt: Zeiger im Dauphine-Stil gehören zur beobachteten Konfiguration. Starke Flecken auf dem Zifferblatt können zusammen mit Oxidation, Lochfraß und Korrosion an den Zeigern auftreten. Makellose Ersatzzeiger vor einem geschädigten Zifferblatt verlangen nach einer schlüssigen Erklärung und können auf vermischte Teile hindeuten.
- Stimmigkeit von Kaliber und Datum: Kaliber 562 findet sich in den von uns geprüften Exemplaren von 1962-1963, Kaliber 565 in einem Exemplar von 1967. Ein Werk außerhalb dieses beobachteten Musters verlangt eine genauere Beurteilung. Selbst ein passendes Zeitfenster schließt jedoch eine nachträgliche Verbindung von Gehäuse und Werk nicht aus.
- Gravur auf dem Gehäuseboden: Der Gehäuseboden trägt eine Hippocampus-Gravur. Ihre Klarheit lässt erkennen, wie viel Metall durch Polieren entfernt wurde. Die Stärke der Gravur allein bestätigt die Echtheit der Uhr jedoch nicht, da der Gehäuseboden ausgetauscht worden sein könnte.
- Sitz von Gehäuse und Band: Sowohl Stahlgehäuse als auch goldfarbene Gehäuse kommen vor, Reiskornbänder sind an Exemplaren von 1963 und 1967 bekannt. Das Band sollte ohne erzwungen sitzende Endstücke stimmig an den Gehäusehörnern anliegen. Seine Dehnung ist unabhängig von der zeitlichen Korrektheit zu beurteilen.
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