Omega Constellation CD 168 0056, Referenzratgeber
Die Omega Constellation CD 168 0056 ist ein 35-mm-Chronometer mit C-förmigem, goldplattiertem Gehäuse, dessen Qualität vor allem von Zifferblatt und Konturenschärfe abhängt.

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60 laufende Omega-Auktionen ansehenDie Constellation CD 168 0056 verbindet Omegas charakteristisches C-Gehäuse mit einem automatischen Chronometerwerk und einer Goldplattierung auf Edelstahl. Der Durchmesser beträgt ohne Krone 35 mm, doch die breite Geometrie verleiht der Uhr am Handgelenk deutlich mehr Präsenz, als diese Zahl vermuten lässt.
Besonders überzeugend ist die Ausführung mit vertikal gebürstetem Zifferblatt in Champagner- oder Goldton, applizierten Indizes mit schwarzen Einlagen und passenden Stabzeigern. Ein nachbearbeitetes Zifferblatt wiegt bei dieser Referenz schwerer als jeder andere einzelne Mangel. Abgerundete Gehäuselinien und durchgeriebene Goldauflagen beeinträchtigen ihre Wirkung ebenfalls dauerhaft.
Modell
Constellation
Referenz
CD 168 0056
Produktionsjahre in begutachteten Beschreibungen
1970-1979, mit konkret auf 1971 datierten Exemplaren
Gehäusegröße
35 mm ohne Krone
| Gehäusekonstruktion | Goldplattierter Edelstahl mit Edelstahlboden |
| Werk | Omega Kaliber 1011, automatisches Chronometer |
| Steine | 23 |
| Zifferblatt | Vertikal gebürstet, in Champagner- oder Goldton |
| Stundenmarkierungen | Applizierte Indizes mit schwarzen Einlagen |
| Detail des Gehäusebodens | Goldenes Observatoriumsmedaillon |
Wofür sie geschaffen wurde
Die CD 168 0056 steht in der Tradition eleganter Constellation Chronometer, trägt mit ihrem C-förmigen Gehäuse jedoch unverkennbar die Formensprache der 1970er Jahre. Bei den von uns begutachteten Exemplaren wird der Entwurf Gerald Genta zugeschrieben. Das Kaliber 1011 bietet automatischen Aufzug, Chronometerspezifikation und eine Datumsanzeige bei drei Uhr.
Bei der Goldplattierung liegt eine substanzielle Goldschicht über einem Edelstahlkorpus, das Gehäuse besteht also nicht aus massivem Gold. Der Edelstahlboden trägt das goldene Observatoriumsmedaillon, ein prägendes Merkmal der Constellation, das unbedingt erhalten sein sollte. So verbindet die Konstruktion eine warme Anmutung mit der sachlichen Robustheit des darunterliegenden Edelstahls.
Am Handgelenk
Mit 35 mm ohne Krone trägt sich die CD 168 0056 wie eine kompakte elegante Uhr. Das breite C-Gehäuse beansprucht allerdings mehr Fläche am Handgelenk als ein rundes Gehäuse gleichen Durchmessers. Der vertikale Schliff streckt das Zifferblatt optisch, während die schwarzen Einlagen in Indizes und Zeigern den Champagnerton klar gliedern und gut ablesbar halten.
Am ausgewogensten wirkt das Gehäuse, wenn seine Außenlinien deutlich definiert geblieben sind. Starkes Polieren verwischt die Übergänge und lässt die ohnehin integrierten Bandanstöße aufgedunsen erscheinen. Ein kantiger erhaltenes Gehäuse ist deshalb einem bloß glänzenderen vorzuziehen. Die Proportionen passen mühelos unter eine Manschette und harmonieren mit einem Band, das dem breiten Gehäuse genügend Raum lässt.
Womit die Prüfung beginnen sollte
Beginnen Sie mit dem Zifferblatt, nicht mit der Werknummer. Der vertikale Bürstenschliff sollte gleichmäßig verlaufen, das applizierte Omega Logo und der Constellation Stern müssen sauber sitzen, und die Datumseinfassung sollte scharf begrenzt sein. Ein originales Austauschzifferblatt kann zeittypisch sein, ohne zur ursprünglichen Ausstattung zu gehören. Bei einem nachbearbeiteten Zifferblatt wurde die werkseitige Oberfläche dagegen ersetzt, was deutlich schwerer wiegt.
Danach zählt die bestmögliche Kombination aus Gehäuse und Boden. Abrieb der Goldauflage an den Kanten der Bandanstöße ist nicht rückgängig zu machen, übermäßiges Polieren nimmt dem C-Gehäuse seine Definition, und ein schwach ausgeprägtes Observatoriumsmedaillon mindert die charakteristische Wirkung der Referenz. Das Kaliber 1011 ist relevant, doch eine unbekannte Wartungshistorie bleibt ohne Belege unbekannt.
Zwischen einem leuchtend nachbearbeiteten Zifferblatt in rund poliertem Gehäuse und einem gleichmäßig gealterten Originalzifferblatt in klarer erhaltenem Gehäuse verdient Letzteres den Vorzug. Eine gebrauchte Omega Constellation CD 168 0056 überzeugt dann, wenn Bürstenschliff, schwarz eingelegte Ausstattung und goldplattierte Geometrie als geschlossenes Ganzes erscheinen, nicht als Zusammenstellung zeittypischer Einzelteile.
Diese Uhr datieren
| Seriennummernbereich / Kaliber | Jahr | Hinweis |
|---|---|---|
| 1000000 | 1902 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 2000000 | 1908 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 3000000 | 1912 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 4000000 | 1916 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 5000000 | 1923 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 6000000 | 1925 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 7000000 | 1929 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 8000000 | 1935 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 9000000 | 1939 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 10000000 | 1944 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 11000000 | 1947 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 12000000 | 1950 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 13000000 | 1952 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 14000000 | 1954 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 15000000 | 1956 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 16000000 | 1958 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 17000000 | 1960 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 18000000 | 1961 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 19000000 | 1962 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 20000000 | 1963 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 21000000 | 1964 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 22000000 | 1965 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 24000000 | 1966 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 25000000 | 1967 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 26000000 | 1968 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 28000000 | 1969 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 31000000 | 1970 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 32000000 | 1971 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 33000000 | 1972 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 35000000 | 1973 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 37000000 | 1974 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 39000000 | 1975 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 40000000 | 1976 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 41000000 | 1977 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 42000000 | 1978 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 43000000 | 1979 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 44000000 | 1980 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 45000000 | 1982 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 46000000 | 1984 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 47000000 | 1985 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 48000000 | 1986 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 49000000 | 1988 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 50000000 | 1990 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 53000000 | 1993 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 54000000 | 1995 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 56000000 | 1996 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 58000000 | 1998 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 60000000 | 2000 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
Die Datierungsdaten stammen aus unseren Decoder-Tabellen; die Jahresangaben sind Näherungswerte.
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Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten
- Dial and hand configuration: Das Zifferblatt sollte vertikal gebürstet und in Champagner- oder Goldton ausgeführt sein, dazu gehören applizierte Indizes mit schwarzen Einlagen und passende Stabzeiger mit schwarzen Einlagen. Unstimmige Ausstattung kann auf ein Austauschzifferblatt, erneuerte Leuchtmasse oder eine aus Teilen zusammengesetzte Uhr hindeuten.
- Case and caseback: Die CD 168 0056 sollte ein 35 mm großes, goldplattiertes C-Gehäuse mit Edelstahlboden und goldenem Observatoriumsmedaillon besitzen. Weiche Außenlinien sprechen für Politur, während freiliegender Edelstahl an den Kanten der Bandanstöße Abrieb der Goldauflage erkennen lässt.
- Movement and watch coherence: Das Kaliber 1011 ist bei den von uns begutachteten Exemplaren der CD 168 0056 das korrekte automatische Chronometerwerk. Seine Anwesenheit ist notwendig, genügt als Nachweis jedoch nicht, weil auch ein korrektes Werk nachträglich mit einem nicht zugehörigen Gehäuse verbunden worden sein kann.
- Dial status: Der werkseitige Bürstenschliff sollte um das applizierte Logo, den Stern, die Indizes und die Datumsöffnung durchgehend erhalten sein. Ein originales Austauschzifferblatt unterscheidet sich von einem nachbearbeiteten Zifferblatt, und zeittypische Komponenten beweisen nicht, dass sie ursprünglich gemeinsam ausgeliefert wurden.
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