Omega Seamaster Professional 200M, Referenz 396.1052

    Die Omega Referenz 396.1052 ist eine 37 mm große Seamaster Professional 200M aus Stahl. Entscheidend sind ein gleichmäßiges Zifferblatt, stimmige Leuchtmasse, ein kohärentes Gehäuse und das Quarzkaliber 1438.

    Omega - Seamaster Professional 200M - 396.1052

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    Die Omega Seamaster Professional 200M mit der Referenz 396.1052 entstand innerhalb des engen Zeitraums von 1989-1991. Das 37 mm große Edelstahlgehäuse, das integrierte Stahlband und das Quarzkaliber 1438 kennzeichnen sie als präzise Gebrauchsuhr der späten 1980er Jahre, nicht als verkleinerte mechanische Taucheruhr. Da die Krone bei der Maßangabe unberücksichtigt bleibt, ist das kompakte Format tatsächlich gegeben.

    Bevorzugt werden sollte ein Exemplar mit gleichmäßig mattschwarzem Zifferblatt, intakter Beschriftung und einer Leuchtmasse, die an Indizes und Zeigern einheitlich gealtert ist. Bei von uns geprüften Uhren kamen cremefarbene, gelbe und orangefarbene Töne vor, weshalb die Farbe allein kaum Aussagekraft besitzt. Wichtiger ist ein geschlossenes Gesamtbild. Gegenüber einem stark polierten Gehäuse oder oxidierten Zeigerfassungen verdient ein ehrliches Zifferblatt Vorrang, denn eine Überarbeitung verändert jene Komponente, die den Charakter und die Unterschiede innerhalb dieser Referenz am stärksten bestimmt.

    Sammlerratgeber zu Omega

    Marke

    Omega

    Modell

    Seamaster Professional 200M

    Referenz

    396.1052

    Produktionsjahre

    1989-1991

    Gehäusegröße37 mm ohne Krone
    GehäusematerialEdelstahl
    UhrwerkOmega Quarzkaliber 1438
    ZifferblattMattschwarz
    ArmbandIntegrierte Edelstahlkonstruktion
    ZeigerStundenzeiger im Mercedes-Stil und bleistiftförmiger Minutenzeiger

    Am Handgelenk

    Das 37 mm große Gehäuse wirkt am Handgelenk breiter, als der reine Durchmesser erwarten lässt. Ursache ist das direkt in das Gehäuse übergehende Stahlband, das nicht zwischen herkömmlichen, frei stehenden Bandanstößen sitzt. So entsteht eine durchgehende horizontale Linie, während das Quarzkaliber die optische und körperliche Fülle einer stärkeren mechanischen Konstruktion vermeidet. Die Seamaster Professional gleitet gut unter eine Manschette, ohne dabei den funktionalen Ausdruck der 200M Gestaltung einzubüßen.

    Für die Ablesbarkeit sind Kontrast und Zeigerzustand wichtiger als der genaue Farbton der Leuchtmasse. Das mattschwarze Zifferblatt hebt die Leuchtindizes, den Stundenzeiger im Mercedes-Stil und den bleistiftförmigen Minutenzeiger klar hervor. Unter Vergrößerung kann jedoch Oxidation an den metallenen Zeigerfassungen sichtbar werden. Ein sauberes Zifferblatt mit leicht oxidierten Zeigern ist überzeugender als frisch eingefärbte Zeiger, deren Leuchtmasse nicht mehr zu den Indizes passt.

    Worauf es bei der Qualität ankommt

    Die größten Qualitätsunterschiede liegen zunächst bei Zifferblatt und Zeigersatz, danach bei Gehäuse und integriertem Stahlband. Gleichmäßig cremefarbene, warmgelbe oder orangefarbene Alterung kann bei der Referenz 396.1052 jeweils stimmig sein, sofern die Leuchtindizes untereinander harmonieren und die Zeigerleuchtmasse demselben Alterungsbild folgt. Ein neu bedrucktes Zifferblatt oder eine auffällige Neubelegung mit Leuchtmasse wiegt schwerer als übliche Gehäusespuren, weil dabei die historisch gewachsene Oberfläche verloren geht.

    Das Kaliber 1438 ist das korrekte Werk der untersuchten Exemplare, doch ein Quarzwerk macht seinen Zustand nicht nebensächlich. Die bloße Angabe, dass die Uhr läuft, belegt nur ihre gegenwärtige Funktion, nicht frühere Arbeiten oder künftige Zuverlässigkeit. Ohne datierte Belege bleibt die Wartungshistorie offen und rechtfertigt keinen Aufschlag gegenüber einem kohärenten Zifferblatt, passenden Zeigern und einem Gehäuse, dessen gebürsteter Charakter erhalten ist.

    Typische Schwachstellen

    Der schwerwiegendste Mangel ist ein überarbeitetes mattschwarzes Zifferblatt. Danach folgt unpassende Leuchtmasse, die auf eine Neubelegung, Ersatzzeiger oder eine aus verschiedenen Uhren zusammengesetzte Konstruktion hindeuten kann. Zeigerfassungen können leicht oxidieren, während Polieren den Kontrast der gebürsteten Stahlflächen mindert. Auch das integrierte Band muss sauber an das Gehäuse anschließen. Ein schlechter Sitz kann Verschleiß, ausgetauschte Komponenten oder ursprünglich nicht zusammengehörige Teile anzeigen.

    Warme Leuchtmasse ist nicht automatisch eine überzeugende Patina. Eine stimmige Patina zeigt sich gleichmäßig und ästhetisch, während einzelne dunkle Indizes, fehlendes Material oder ein harter Farbbruch zwischen Zeigern und Stundenmarkierungen eher für Beschädigung oder Eingriff sprechen. Die Beschriftung sollte sich scharf von der matten Fläche abheben. Ein Servicezifferblatt kann ein echtes Omega Ersatzteil und dennoch später eingesetzt worden sein. Zeitgenössisch korrekt und ursprünglich sind daher nicht gleichbedeutend.

    Zur Referenz 396.1052 gehören die 37 mm große Stahlkonstruktion, das Quarzkaliber 1438 und die Zifferblattgestaltung der Seamaster Professional 200M. Die Einordnung über Seriennummern ist bewusst nur näherungsweise und kann ein strittiges Zifferblatt, einen fraglichen Zeigersatz oder ein unstimmiges Gehäuse nicht allein beurteilen. Zwischen einem polierten Exemplar mit kräftiger Leuchtmasse und einer stärker getragenen Uhr mit kohärenten Oberflächen verdient das geschlossenere Gesamtbild den Vorzug.

    Diese Uhr datieren

    Seriennummernbereich / KaliberJahrHinweis
    10000001902ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    20000001908ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    30000001912ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    40000001916ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    50000001923ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    60000001925ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    70000001929ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    80000001935ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    90000001939ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    100000001944ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    110000001947ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    120000001950ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    130000001952ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    140000001954ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    150000001956ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    160000001958ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    170000001960ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    180000001961ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    190000001962ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    200000001963ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    210000001964ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    220000001965ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    240000001966ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    250000001967ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    260000001968ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    280000001969ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    310000001970ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    320000001971ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    330000001972ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    350000001973ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    370000001974ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    390000001975ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    400000001976ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    410000001977ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    420000001978ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    430000001979ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    440000001980ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    450000001982ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    460000001984ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    470000001985ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    480000001986ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    490000001988ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    500000001990ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    530000001993ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    540000001995ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    560000001996ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    580000001998ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre
    600000002000ungefähre Einordnung, Abweichung ±1-3 Jahre

    Die Datierungsdaten stammen aus unseren Decoder-Tabellen; die Jahresangaben sind Näherungswerte.

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    Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

    • Zifferblattdruck und Oberfläche: Das Zifferblatt sollte mattschwarz sein und eine scharfe Seamaster Professional 200M Beschriftung zeigen. Glänzende Überarbeitungen, weich wirkende Buchstaben oder beeinträchtigte Leuchtindizes sprechen nicht für attraktive Alterung, sondern machen das Zifferblatt verdächtig.
    • Zeiger und Leuchtmasse: Bei den untersuchten Exemplaren besitzt die Referenz 396.1052 einen Stundenzeiger im Mercedes-Stil und einen bleistiftförmigen Minutenzeiger. Ihre Leuchtmasse sollte mit den Zifferblattindizes harmonieren. Ein deutlicher Farbunterschied kann Neubelegung, Ersatzzeiger oder eine aus mehreren Uhren zusammengesetzte Konstruktion anzeigen.
    • Gehäuse- und Bandkonstruktion: Das Gehäuse sollte aus Edelstahl bestehen, ohne Krone 37 mm messen und nahtlos an ein integriertes Stahlband anschließen. Abgeflachte Bürstung, verrundete Gehäuseübergänge oder ein schlechter Bandsitz deuten auf Polieren, Verschleiß oder ersetzte Komponenten hin.
    • Identität des Uhrwerks: Verbaut sein sollte das Omega Quarzkaliber 1438. Das korrekte Kaliber stützt die Einordnung, beweist jedoch nicht, dass Zifferblatt, Zeiger und Gehäuse das Werk gemeinsam verlassen haben. Ohne Unterlagen bleibt zudem die Wartungshistorie offen.
    • Stimmigkeit der Datierung: Der bekannte Produktionszeitraum der Referenz 396.1052 umfasst 1989-1991. Die Omega Seriennummerntabelle ist mit einer möglichen Abweichung von ein bis drei Jahren nur als Näherung zu verstehen. Größere Widersprüche verlangen eine Gesamtprüfung, statt die Seriennummer als abschließendes Urteil zu behandeln.

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