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    Omega De Ville 111.0132: Referenz mit 32-mm-Kissengehäuse

    Die empfehlenswerte Omega De Ville 111.0132 besitzt ein kantiges 32-mm-Kissengehäuse, ein ehrliches, vertikal gebürstetes Zifferblatt und das korrekte Handaufzugskaliber 625.

    Omega - De Ville - 111.0132

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    Die Omega De Ville 111.0132 ist eine kompakte Dresswatch der 1970er Jahre mit 32-mm-Kissengehäuse, Zweizeigeranzeige und Handaufzugskaliber 625. Die von uns katalogisierten Exemplare aus den Jahren 1972 bis 1978 umreißen den relevanten Zeitraum. Besonders stimmig wirkt die Referenz in Edelstahl mit silbernem, vertikal gebürstetem Zifferblatt, während Dunkelgrau und Champagner jeweils einen deutlich anderen Charakter entfalten.

    Bei dieser Referenz entscheidet vor allem der Zustand des Zifferblatts. Flecken um die Zeigerachse, Verfärbungen am äußeren Rand und ein Verlust des vertikalen Schliffs wiegen schwerer als übliche Tragespuren an anderen Stellen. Bei vergoldeten Exemplaren kommt ein dauerhaftes Risiko hinzu, denn abgetragene Auflage lässt sich durch eine gewöhnliche Wartung nicht wiederherstellen. Zwischen einem kantigen Stahlgehäuse mit ehrlichem Zifferblatt und einer glänzenderen, aber beschädigten vergoldeten Ausführung verdient die Stahluhr den Vorzug.

    Sammlerratgeber zu Omega

    Referenz

    111.0132

    Modell

    Omega De Ville

    Bekannte Produktionsjahre

    1972-1978

    Gehäusegröße

    32 mm ohne Krone

    GehäuseformKissenförmig
    GehäusematerialienEdelstahl oder 20 Mikron Goldauflage mit Edelstahlboden
    WerkOmega Handaufzugskaliber 625
    Steine17
    ZifferblattausführungenSilber, Dunkelgrau oder Champagner mit vertikalem Bürstenschliff und applizierten Indizes
    AnzeigeZwei Zeiger
    KronenformMit Cabochonbesatz

    Wofür sie konzipiert wurde

    Die De Ville 111.0132 verkörpert die zurückhaltende Formensprache eleganter Uhren der 1970er Jahre: keine Sekundenanzeige, das Handaufzugskaliber 625 und ein Kissengehäuse, das für optische Präsenz sorgt. Mit 32 mm ohne Krone liegt sie bewusst dezent am Handgelenk. Applizierte Indizes und der vertikale Zifferblattschliff schaffen Kontrast, ohne die klare Gestaltung unnötig zu belasten.

    Dieses kompakte Format harmoniert besonders mit klassischer Kleidung, Strickwaren und allen Situationen, in denen ein flaches Erscheinungsbild gefragt ist. Schwarze Stabzeiger auf silbernen Zifferblättern bieten die beste Ablesbarkeit, während silberfarbene Details auf Dunkelgrau weicher wirken. Die Krone mit Cabochonbesatz gehört zum Charakter der Referenz, ihre geringe Größe verlangt beim täglichen Aufziehen jedoch mehr Bedacht als eine größere, konventionelle Krone.

    Worauf es beim Zustand ankommt

    Der schwerwiegendste Mangel ist ein überarbeitetes Zifferblatt. Wenn eine Neulackierung den vertikalen Schliff ersetzt oder die gedruckten Omega- und De Ville-Schriftzüge verändert, wiegt dies deutlich schwerer als leichte Gehäusespuren, denn das Zifferblatt prägt die Identität dieser Referenz. Vereinzelte, klar begrenzte Flecken können vertretbar sein. Dunkle Verfärbungen an der Zeigerachse oder konzentrierte Schäden zwischen 7 und 9 Uhr sollten dagegen zu einer deutlich strengeren Zustandsbewertung führen.

    Bei vergleichbarer Zifferblattqualität ist Edelstahl die robustere Wahl. Das Gehäuse mit 20 Mikron Goldauflage bildet zusammen mit einem champagnerfarbenen Zifferblatt einen wärmeren Kontrast, doch durchgeriebene Stellen an den Bandanstößen sind dauerhaft. Präzise Übergänge des Kissengehäuses verdienen zudem den Vorzug gegenüber einem stark polierten Gehäuse mit weichen, verwaschenen Kanten, auch wenn Letzteres auf Fotografien heller erscheint.

    Die sinnvolle Reihenfolge der Prüfung

    Beginnen Sie mit dem Zifferblatt und wählen Sie danach das Gehäusematerial. Ein silbernes, vertikal gebürstetes Blatt mit schwarzen Zeigern und Indizes bietet die klarste Ablesbarkeit. Dunkelgrau wirkt eigenständiger, lässt Flecken um die Zeigerachse jedoch besonders deutlich hervortreten. Champagner passt überzeugend zum Gehäuse mit 20 Mikron Goldauflage, aber nur, wenn die Beschichtung an den Bandanstößen noch geschlossen ist.

    Anschließend sind das Kaliber 625 und das schlüssige Zusammenspiel von Werk, Gehäuse und Zifferblatt zu prüfen. Ein Austauschzifferblatt kann ein originales Omega-Teil und dennoch jünger sein. Eine aus Teilen zusammengesetzte Uhr kann wiederum echte Komponenten enthalten, die ursprünglich nie gemeinsam ausgeliefert wurden. Ohne Belege bleibt die Wartungshistorie offen, und ein einzelner Messwert auf der Zeitwaage beweist nicht, welche Arbeiten erfolgt sind. Gegenüber einem polierten oder neu lackierten Exemplar ist die kantige Stahluhr mit ehrlichem Bürstenschliff die überzeugendere Wahl.

    Diese Uhr datieren

    Seriennummernbereich / KaliberJahrHinweis
    1,000,0001902ungefähr, ±1-3 Jahre
    2,000,0001908ungefähr, ±1-3 Jahre
    3,000,0001912ungefähr, ±1-3 Jahre
    4,000,0001916ungefähr, ±1-3 Jahre
    5,000,0001923ungefähr, ±1-3 Jahre
    6,000,0001925ungefähr, ±1-3 Jahre
    7,000,0001929ungefähr, ±1-3 Jahre
    8,000,0001935ungefähr, ±1-3 Jahre
    9,000,0001939ungefähr, ±1-3 Jahre
    10,000,0001944ungefähr, ±1-3 Jahre
    11,000,0001947ungefähr, ±1-3 Jahre
    12,000,0001950ungefähr, ±1-3 Jahre
    13,000,0001952ungefähr, ±1-3 Jahre
    14,000,0001954ungefähr, ±1-3 Jahre
    15,000,0001956ungefähr, ±1-3 Jahre
    16,000,0001958ungefähr, ±1-3 Jahre
    17,000,0001960ungefähr, ±1-3 Jahre
    18,000,0001961ungefähr, ±1-3 Jahre
    19,000,0001962ungefähr, ±1-3 Jahre
    20,000,0001963ungefähr, ±1-3 Jahre
    21,000,0001964ungefähr, ±1-3 Jahre
    22,000,0001965ungefähr, ±1-3 Jahre
    24,000,0001966ungefähr, ±1-3 Jahre
    25,000,0001967ungefähr, ±1-3 Jahre
    26,000,0001968ungefähr, ±1-3 Jahre
    28,000,0001969ungefähr, ±1-3 Jahre
    31,000,0001970ungefähr, ±1-3 Jahre
    32,000,0001971ungefähr, ±1-3 Jahre
    33,000,0001972ungefähr, ±1-3 Jahre
    35,000,0001973ungefähr, ±1-3 Jahre
    37,000,0001974ungefähr, ±1-3 Jahre
    39,000,0001975ungefähr, ±1-3 Jahre
    40,000,0001976ungefähr, ±1-3 Jahre
    41,000,0001977ungefähr, ±1-3 Jahre
    42,000,0001978ungefähr, ±1-3 Jahre
    43,000,0001979ungefähr, ±1-3 Jahre
    44,000,0001980ungefähr, ±1-3 Jahre
    45,000,0001982ungefähr, ±1-3 Jahre
    46,000,0001984ungefähr, ±1-3 Jahre
    47,000,0001985ungefähr, ±1-3 Jahre
    48,000,0001986ungefähr, ±1-3 Jahre
    49,000,0001988ungefähr, ±1-3 Jahre
    50,000,0001990ungefähr, ±1-3 Jahre
    53,000,0001993ungefähr, ±1-3 Jahre
    54,000,0001995ungefähr, ±1-3 Jahre
    56,000,0001996ungefähr, ±1-3 Jahre
    58,000,0001998ungefähr, ±1-3 Jahre
    60,000,0002000ungefähr, ±1-3 Jahre

    Die Datierungsdaten stammen aus unseren Decoder-Tabellen; die Jahresangaben sind Näherungswerte.

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    Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

    • Zifferblattschliff und Appliken: Das Zifferblatt sollte seinen vertikalen Bürstenschliff und die applizierten Indizes bewahrt haben. Silberne Ausführungen tragen schwarze Details, dunkelgraue Blätter silberfarbene Appliken. Eine flächige Neulackierung oder uneinheitliche Schriftzüge sprechen für ein überarbeitetes Zifferblatt.
    • Zeiger und Zweizeigeranzeige: Die Referenz 111.0132 besitzt eine zurückhaltende Zweizeigeranzeige. Schwarze Stabzeiger sind auf silbernen Zifferblättern belegt. Abweichende Zeigerformen oder eine ergänzte Sekundenanzeige weisen auf unpassende Teile oder eine aus Komponenten zusammengesetzte Uhr hin.
    • Kissengehäuse und Krone: Das Gehäuse sollte ohne Krone 32 mm messen und klar erkennbare Übergänge der Kissenform zeigen, keine weich polierten, verrundeten Kanten. Die Krone mit Cabochonbesatz muss zum Gehäuseprofil passen, kann als Verschleißteil jedoch bei einer Wartung ersetzt worden sein.
    • Zuordnung des Werks: Korrekt ist das Omega Handaufzugskaliber 625 mit 17 Steinen. Ein anderes Kaliber, ein unplausibel abweichender Werkzustand oder ein unerklärter Widerspruch zwischen serieller Zeitschätzung und Gehäuse können auf eine nachträglich zusammengesetzte Uhr hindeuten.
    • Aufbau des vergoldeten Gehäuses: Vergoldete Exemplare besitzen ein Gehäuse mit 20 Mikron Goldauflage und einen Boden aus Edelstahl. Sichtbares Grundmetall an den Bandanstößen ist Abrieb und keine Patina. Eine erneute Beschichtung kann die präzisen Übergänge des Kissengehäuses zusätzlich verwischen.

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