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    Omega De Ville 111.0118, Kaufberatung für Sammler

    Die Omega De Ville Referenz 111.0118 ist eine 31 mm große Handaufzugsuhr der 1970er-Jahre, bei der ein sauberes Zifferblatt und eine intakte Gehäusebeschichtung den Ausschlag geben.

    Omega - De Ville - 111.0118

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    Die Omega De Ville 111.0118 ist eine kompakte elegante Uhr mit quadratischem Kissengehäuse, zurückhaltendem Zifferblatt und Handaufzugskaliber 625. Mit 31 mm ohne Krone ist sie als formelle Schöpfung der 1970er-Jahre zu verstehen, nicht als verkleinerter Ersatz für eine moderne runde Uhr.

    Entscheidend ist die Wahl zwischen den bekannten Kombinationen aus Gehäuse und Zifferblatt: 20-Mikron-Vergoldung mit hellem champagnerfarbenem Zifferblatt oder Weißgoldbeschichtung mit vertikal gebürstetem silberfarbenem Zifferblatt. Beide Ausführungen besitzen einen Gehäuseboden aus Edelstahl, die Referenz ist für den Zeitraum 1974-1979 bekannt. Vorrang verdienen das sauberere Zifferblatt und die besser erhaltene Beschichtung, nicht die Farbe allein.

    Sammlerratgeber zu Omega

    Referenz

    111.0118

    Modell

    De Ville

    Bekannte Produktionsjahre

    1974-1979

    Gehäusegröße

    31 mm ohne Krone

    WerkHandaufzug
    Kaliber625
    Bekannte Anzahl der Lagersteine17 Steine
    GehäuseformQuadratisches Kissengehäuse
    Bekannte Gehäusematerialien20-Mikron-vergoldet oder weißgoldbeschichtet, mit Gehäuseboden aus Edelstahl
    Bekannte ZifferblattvariantenHelles Champagner mit schwarzen Stabindizes oder vertikal gebürstetes Silber mit schwarzen Druckindizes

    Wofür sie geschaffen wurde

    Die Referenz 111.0118 wurde als flach wirkende elegante Handaufzugsuhr konzipiert. Ihr quadratisches Kissengehäuse entwickelt am Handgelenk mehr optische Präsenz, als die Abmessung von 31 mm vermuten lässt. Schwarze Stabindizes oder aufgedruckte Indizes halten die Anzeige bewusst reduziert, während der Gehäuseboden aus Edelstahl die Auflagefläche vom beschichteten Gehäuse trennt.

    Das Kaliber 625 passt zu diesem Konzept, da der tägliche Handaufzug eine automatische Aufzugseinheit überflüssig macht. Diese Uhr gehört unter eine Manschette und in einen ruhigen, formellen Rahmen, nicht in Situationen mit Feuchtigkeit oder Stößen. Eine Wartungshistorie ist nur belastbar, wenn sie für das jeweilige Exemplar dokumentiert ist. Aussagen zur Widerstandsfähigkeit gegen Wasser sind ohne Prüfung nicht gerechtfertigt.

    Worauf es beim Erhaltungszustand ankommt

    Das Zifferblatt besitzt den größten Einfluss auf die sammlerische Qualität. Ein sauberes helles champagnerfarbenes oder vertikal gebürstetes silberfarbenes Zifferblatt ist einer aufgearbeiteten Ausführung vorzuziehen, selbst wenn diese in einem optisch frischeren Gehäuse sitzt. Eine Neulackierung wiegt schwerer als mäßige Gehäusespuren. Ein echtes Austauschzifferblatt aus dem Kundendienst ist dagegen gesondert einzuordnen und darf nicht als ursprünglich zu dieser Uhr gehörend bezeichnet werden.

    An zweiter Stelle steht die Beschichtung. Durchgeriebene Stellen an den Bandanstößen lassen sich bei einer üblichen Wartung nicht rückgängig machen, und eine Politur kann die Konturen des Kissengehäuses abrunden, ohne verlorenes Material zu ersetzen. Bei vergleichbaren Konditionen verdient das Exemplar mit intakter Beschichtung sowie stimmiger Kombination aus Zifferblatt und Zeigern den Vorzug vor einer Uhr, deren Hauptargument lediglich eine Wartungsangabe ist.

    Der sinnvolle Ausgangspunkt

    Das vertikal gebürstete silberfarbene Zifferblatt mit schwarzen aufgedruckten Indizes bringt die geometrische Gestaltung der Referenz besonders klar zur Geltung. Das helle champagnerfarbene Zifferblatt verleiht der 20-Mikron-vergoldeten Ausführung dagegen eine wärmere, formellere Wirkung. Keine Variante ist grundsätzlich überlegen. Maßgeblich sind unberührte Druckbilder, passende schwarze Zeiger und eine Beschichtung ohne Durchrieb an Ecken oder Bandanstößen.

    Vorhanden sein sollten das Kaliber 625 und ein Gehäuseboden aus Edelstahl. Bei von uns begutachteten Exemplaren kamen eine schwarze Cabochon-Krone und eine von Omega signierte Schließe zusammen mit der silberfarbenen, weißgoldbeschichteten Ausführung vor. Daraus lässt sich jedoch keine allgemeine Ausstattung für den gesamten Zeitraum 1974-1979 ableiten. Ohne stützende Unterlagen bestimmt stets die einzelne Uhr, wie weit eine belastbare Aussage reichen kann.

    Diese Uhr datieren

    Seriennummernbereich / KaliberJahrHinweis
    1,000,0001902ungefähr, ±1-3 Jahre
    2,000,0001908ungefähr, ±1-3 Jahre
    3,000,0001912ungefähr, ±1-3 Jahre
    4,000,0001916ungefähr, ±1-3 Jahre
    5,000,0001923ungefähr, ±1-3 Jahre
    6,000,0001925ungefähr, ±1-3 Jahre
    7,000,0001929ungefähr, ±1-3 Jahre
    8,000,0001935ungefähr, ±1-3 Jahre
    9,000,0001939ungefähr, ±1-3 Jahre
    10,000,0001944ungefähr, ±1-3 Jahre
    11,000,0001947ungefähr, ±1-3 Jahre
    12,000,0001950ungefähr, ±1-3 Jahre
    13,000,0001952ungefähr, ±1-3 Jahre
    14,000,0001954ungefähr, ±1-3 Jahre
    15,000,0001956ungefähr, ±1-3 Jahre
    16,000,0001958ungefähr, ±1-3 Jahre
    17,000,0001960ungefähr, ±1-3 Jahre
    18,000,0001961ungefähr, ±1-3 Jahre
    19,000,0001962ungefähr, ±1-3 Jahre
    20,000,0001963ungefähr, ±1-3 Jahre
    21,000,0001964ungefähr, ±1-3 Jahre
    22,000,0001965ungefähr, ±1-3 Jahre
    24,000,0001966ungefähr, ±1-3 Jahre
    25,000,0001967ungefähr, ±1-3 Jahre
    26,000,0001968ungefähr, ±1-3 Jahre
    28,000,0001969ungefähr, ±1-3 Jahre
    31,000,0001970ungefähr, ±1-3 Jahre
    32,000,0001971ungefähr, ±1-3 Jahre
    33,000,0001972ungefähr, ±1-3 Jahre
    35,000,0001973ungefähr, ±1-3 Jahre
    37,000,0001974ungefähr, ±1-3 Jahre
    39,000,0001975ungefähr, ±1-3 Jahre
    40,000,0001976ungefähr, ±1-3 Jahre
    41,000,0001977ungefähr, ±1-3 Jahre
    42,000,0001978ungefähr, ±1-3 Jahre
    43,000,0001979ungefähr, ±1-3 Jahre
    44,000,0001980ungefähr, ±1-3 Jahre
    45,000,0001982ungefähr, ±1-3 Jahre
    46,000,0001984ungefähr, ±1-3 Jahre
    47,000,0001985ungefähr, ±1-3 Jahre
    48,000,0001986ungefähr, ±1-3 Jahre
    49,000,0001988ungefähr, ±1-3 Jahre
    50,000,0001990ungefähr, ±1-3 Jahre
    53,000,0001993ungefähr, ±1-3 Jahre
    54,000,0001995ungefähr, ±1-3 Jahre
    56,000,0001996ungefähr, ±1-3 Jahre
    58,000,0001998ungefähr, ±1-3 Jahre
    60,000,0002000ungefähr, ±1-3 Jahre

    Die Datierungsdaten stammen aus unseren Decoder-Tabellen; die Jahresangaben sind Näherungswerte.

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    Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

    • Zifferblatt- und Zeigerkonfiguration: Ein bekanntes vergoldetes Exemplar kombiniert ein helles champagnerfarbenes Zifferblatt mit schwarzen Stabindizes. Eine bekannte weißgoldbeschichtete Ausführung besitzt dagegen ein vertikal gebürstetes silberfarbenes Zifferblatt, schwarze Druckindizes und passende schwarze Stabzeiger.
    • Gehäusekonstruktion: Die Referenz 111.0118 besitzt ein 31 mm großes quadratisches Kissengehäuse, gemessen ohne Krone, sowie einen Gehäuseboden aus Edelstahl. Abgerundete Ecken, weich gewordene Übergänge oder freiliegendes Grundmetall weisen auf Politur beziehungsweise Abrieb der Beschichtung hin.
    • Werk, Kaliber 625: Im Inneren sollte das Omega Handaufzugskaliber 625 arbeiten. Ein anderes Kaliber kann auf eine aus Teilen zusammengesetzte Uhr hindeuten, sofern nicht konkrete Belege eine legitime, werkseitig ausgelieferte Konfiguration dieser Referenz nachweisen.
    • Angaben zu Krone und Schließe: Eine schwarze Cabochon-Krone und eine von Omega signierte Schließe sind an einem Exemplar von 1975 mit silberfarbenem Zifferblatt bekannt, gelten nach der verfügbaren Beleglage aber nicht als allgemeingültig. Zeittypisch bedeutet nicht automatisch, dass ein Bauteil ursprünglich zu genau dieser Uhr gehörte.
    • Abgrenzung von Neulackierung und Austauschzifferblatt: Das reduziert gestaltete Zifferblatt sollte einen stimmigen schwarzen Druck und die angegebene Oberflächenbearbeitung bewahrt haben. Eine neu lackierte Oberfläche ist als Neulackierung einzuordnen, ein echtes Ersatzteil aus dem Werkskundendienst dagegen als Austauschzifferblatt und entsprechend separat offenzulegen.

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