Omega Constellation 168.018: Das sollten Sie vor dem Kauf wissen

    Die Omega Constellation 168.018 ist ein 35-mm-Automatikchronometer, dessen Qualität vor allem von Zifferblatt, Gehäusegeometrie und Kaliber 564 bestimmt wird.

    Omega - Constellation Chronometer - 168018

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    Die Omega Constellation 168.018 ist ein kompakter Automatikchronometer mit 35-mm-Gehäuse, Kaliber 564 und markant abgewinkelten Bandanstößen. Von uns begutachtete Exemplare aus den Jahren 1967 bis 1970 verorten die Referenz in den späten 1960er-Jahren und belegen ihre Fortführung bis ins folgende Jahrzehnt.

    Die klassische Omega Constellation 168.018 verbindet ein silberfarbenes Sonnenschliffzifferblatt mit applizierten Indizes und schwarzen Einlagen. Daneben ist eine von MEISTER mitsignierte Ausführung bekannt. Lässt sich deren zusätzlicher Schriftzug nicht überzeugend beurteilen, ist das unverfälschte Standardzifferblatt die sicherere Wahl. Entscheidend sind zuerst das Zifferblatt und die klare Gehäusegeometrie.

    Sammlerratgeber zu Omega

    Referenz

    168.018

    Modell

    Constellation

    Begutachtete Produktionsjahre

    1967-1970

    Gehäusedurchmesser

    35 mm ohne Krone

    WerkOmega Kaliber 564
    AufzugAutomatik
    ZertifizierungChronometer
    Steine24
    RegulierungFünf Lagen und Temperatur
    ZifferblattSilberfarbener Sonnenschliff
    StundenmarkierungenApplizierte Indizes mit schwarzen Einlagen
    GehäusematerialienEdelstahl; goldfarbene Oberfläche und Edelstahl
    GehäusearchitekturAbgewinkelte Bandanstöße
    GehäusebodendetailObservatoriumsmedaillon

    Die Modellvarianten

    Die maßgeblichen Eckdaten bleiben konstant: ein 35-mm-Gehäuse und das automatische Chronometerkaliber 564. Bekannt sind Ausführungen in Edelstahl sowie Varianten mit goldfarbener Oberfläche und Edelstahl. Bei Letzteren verdienen besonders die Kanten der Bandanstöße Aufmerksamkeit, da sich durchgetragene Oberflächen nicht durch eine Wartung beheben lassen. Bei Edelstahl ist eine durch Polieren aufgeweichte Geometrie der abgewinkelten Bandanstöße meist leichter zu erkennen.

    Das silberfarbene Sonnenschliffzifferblatt trägt applizierte Indizes mit schwarzen Einlagen, ein appliziertes Omega-Logo und einen applizierten Constellation-Stern. Auch die passenden Zeiger besitzen schwarze Einlagen. Ein von MEISTER mitsigniertes Zifferblatt weicht von der Standardausführung ab und verdient eine besonders genaue Prüfung, rechtfertigt jedoch nicht automatisch einen Aufpreis. Zweifelhafter Druck ist ein Mangel, kein Beleg für Seltenheit.

    Am Handgelenk

    Mit 35 mm Durchmesser ohne Krone trägt sich die Constellation 168.018 als kompakte elegante Uhr, nicht wie eine moderne Sportuhr. Die abgewinkelten Bandanstöße verleihen ihr mehr optische Struktur, als der reine Durchmesser erwarten lässt. Schwarze Einlagen in Zeigern und Stundenmarkierungen verbessern zugleich den Kontrast zum silberfarbenen Sonnenschliff.

    Dank ihrer zurückhaltenden Abmessungen passt die Referenz gut unter eine Hemdmanschette und nimmt am Handgelenk wenig Breite ein. Für die von uns geprüften Exemplare liegt keine Höhenangabe vor, daher lässt sich der genaue Abstand zur Manschette nicht seriös ableiten. Aussagekräftiger sind die Proportionen: Die kantigen Bandanstöße geben diesem 35-mm-Gehäuse deutlich mehr Präsenz als einem schlichten runden Gehäuse gleicher Breite.

    Typische Schwachstellen

    Ein nachgearbeitetes Zifferblatt ist der schwerwiegendste häufige Kompromiss, denn Sonnenschliff, Beschriftung und applizierte Elemente prägen das Gesicht dieser Referenz. Davon zu unterscheiden ist ein Servicezifferblatt: Es handelt sich um ein originales Ersatzteil des Herstellers, jedoch nicht um das ursprünglich verbaute Blatt. Ein MEISTER-Schriftzug verlangt dieselbe Sorgfalt wie der übrige Druck, da eine nachträglich ergänzte Signatur einen unbegründeten Aufpreis erzeugen kann.

    Zu starkes Polieren rundet die abgewinkelten Bandanstöße ab und beseitigt jene Übergänge, die dem Gehäuse seine charakteristische Form verleihen. Goldfarbene Oberflächen können an exponierten Kanten durchgetragen sein, schwarze Einlagen in Zeigern oder Indizes fehlen oder ungleichmäßig ersetzt worden sein. Das Observatoriumsmedaillon sollte klar konturiert und nicht stark abgerieben erscheinen. Eine Wartungshistorie gilt nur dann als belegt, wenn entsprechende Unterlagen die Uhr begleiten.

    Diese Uhr datieren

    Seriennummernbereich / KaliberJahrHinweis
    1,000,0001902ungefähr, ±1-3 Jahre
    2,000,0001908ungefähr, ±1-3 Jahre
    3,000,0001912ungefähr, ±1-3 Jahre
    4,000,0001916ungefähr, ±1-3 Jahre
    5,000,0001923ungefähr, ±1-3 Jahre
    6,000,0001925ungefähr, ±1-3 Jahre
    7,000,0001929ungefähr, ±1-3 Jahre
    8,000,0001935ungefähr, ±1-3 Jahre
    9,000,0001939ungefähr, ±1-3 Jahre
    10,000,0001944ungefähr, ±1-3 Jahre
    11,000,0001947ungefähr, ±1-3 Jahre
    12,000,0001950ungefähr, ±1-3 Jahre
    13,000,0001952ungefähr, ±1-3 Jahre
    14,000,0001954ungefähr, ±1-3 Jahre
    15,000,0001956ungefähr, ±1-3 Jahre
    16,000,0001958ungefähr, ±1-3 Jahre
    17,000,0001960ungefähr, ±1-3 Jahre
    18,000,0001961ungefähr, ±1-3 Jahre
    19,000,0001962ungefähr, ±1-3 Jahre
    20,000,0001963ungefähr, ±1-3 Jahre
    21,000,0001964ungefähr, ±1-3 Jahre
    22,000,0001965ungefähr, ±1-3 Jahre
    24,000,0001966ungefähr, ±1-3 Jahre
    25,000,0001967ungefähr, ±1-3 Jahre
    26,000,0001968ungefähr, ±1-3 Jahre
    28,000,0001969ungefähr, ±1-3 Jahre
    31,000,0001970ungefähr, ±1-3 Jahre
    32,000,0001971ungefähr, ±1-3 Jahre
    33,000,0001972ungefähr, ±1-3 Jahre
    35,000,0001973ungefähr, ±1-3 Jahre
    37,000,0001974ungefähr, ±1-3 Jahre
    39,000,0001975ungefähr, ±1-3 Jahre
    40,000,0001976ungefähr, ±1-3 Jahre
    41,000,0001977ungefähr, ±1-3 Jahre
    42,000,0001978ungefähr, ±1-3 Jahre
    43,000,0001979ungefähr, ±1-3 Jahre
    44,000,0001980ungefähr, ±1-3 Jahre
    45,000,0001982ungefähr, ±1-3 Jahre
    46,000,0001984ungefähr, ±1-3 Jahre
    47,000,0001985ungefähr, ±1-3 Jahre
    48,000,0001986ungefähr, ±1-3 Jahre
    49,000,0001988ungefähr, ±1-3 Jahre
    50,000,0001990ungefähr, ±1-3 Jahre
    53,000,0001993ungefähr, ±1-3 Jahre
    54,000,0001995ungefähr, ±1-3 Jahre
    56,000,0001996ungefähr, ±1-3 Jahre
    58,000,0001998ungefähr, ±1-3 Jahre
    60,000,0002000ungefähr, ±1-3 Jahre

    Die Datierungsdaten stammen aus unseren Decoder-Tabellen; die Jahresangaben sind Näherungswerte.

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    Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

    • Dial configuration: Das etablierte Zifferblatt zeigt einen silberfarbenen Sonnenschliff mit sauberer Beschriftung, applizierten Indizes samt schwarzen Einlagen, einem applizierten Omega-Logo und einem applizierten Constellation-Stern. Eine matte, strukturlose Oberfläche oder uneinheitliche Appliken verlangen eine plausible Erklärung.
    • Hands and hour markers: Die bekannten Zeiger besitzen schwarze Einlagen, die optisch mit jenen der applizierten Stundenmarkierungen korrespondieren. Fehlende, ungleichmäßige oder erkennbar neu eingesetzte Einlagen können auf spätere Arbeiten hinweisen, selbst wenn die wesentlichen Bauteile original sind.
    • Case geometry: Das Gehäuse besitzt kantig abgewinkelte Bandanstöße. Weiche Übergänge und gerundete Kanten sprechen für eine Politur. Sie beweisen keine Fälschung, mindern aber dauerhaft jene präzise Geometrie, durch die sich diese Referenz deutlich auszeichnet.
    • Movement identity: Das korrekte Werk ist das automatische Chronometerkaliber 564. Seine Anwesenheit ist notwendig, reicht für sich allein jedoch nicht aus, denn auch ein korrektes Werk kann nachträglich mit dem Gehäuse oder Zifferblatt einer anderen Uhr kombiniert worden sein.
    • Caseback medallion: Der Gehäuseboden trägt ein Observatoriumsmedaillon, bei den begutachteten Uhren befand sich darunter auch ein Exemplar aus massivem Gold. Die Konturen sind auf Abrieb zu prüfen. Die vorhandenen Belege erlauben jedoch keine allgemeine Aussage zum Material sämtlicher Medaillons.
    • Co-signed dial: Eine von MEISTER mitsignierte Ausführung ist bekannt. Der zusätzliche Name muss als Bestandteil des gesamten Zifferblatts geprüft werden und gilt nicht automatisch als Seltenheitsbeleg. Ohne weiterführende Unterlagen ist Zurückhaltung geboten, die Beurteilung sollte sich auf die Druckqualität konzentrieren.

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    Häufig gestellte Fragen

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