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    Omega De Ville 511.166, Referenzwissen für Sammler

    Die Omega Referenz 511.166 ist eine 17 mm große De Ville aus Edelstahl mit Handaufzug. Entscheidend sind Zifferblatt, Facettenglas und eine stimmige Werkskonfiguration.

    Omega - De Ville - 511.166

    Jetzt live

    Die Omega De Ville 511.166 ist eine Schmuckuhr aus Edelstahl mit 17-mm-Gehäuse, Facettenglas und Handaufzug. Katalogisierte Exemplare von 1966 bis 1972 zeigen den Stil der späten 1960er und frühen 1970er Jahre, in der Galerie ist Kaliber 484 zu sehen. Ihre bewusst kleinen Proportionen gewinnen durch Glas und Armband deutlich an Präsenz.

    Ein silbernes Sonnenschliff-Zifferblatt kann applizierte facettierte Indizes oder gedruckte schwarze Stabindizes tragen. Auch Kaliber 484 und 485 sind belegt. Maßgeblich ist daher nicht eine einzige Ausführung, sondern das stimmige Zusammenspiel aus sauberem Zifferblatt, intaktem Facettenglas, Gehäuse und passendem Werk.

    Sammlerratgeber zu Omega

    Referenz

    511.166

    Modell

    De Ville

    Bekannter Produktionszeitraum

    1964-1972

    Gehäusegröße

    17 mm ohne Krone

    GehäusematerialEdelstahl
    WerktypHandaufzug
    Bekannte KaliberKaliber 484 und Kaliber 485
    Steinzahl17 Steine bei katalogisierten Exemplaren mit Kaliber 484 und 485
    GlasFacettenglas
    Bekannte ZifferblattvariantenSilberner Sonnenschliff mit applizierten facettierten Indizes oder gedruckten schwarzen Stabindizes

    Am Handgelenk

    Mit 17 mm ohne Krone trägt sich die 511.166 als kompakte Schmuckuhr, nicht als verkleinerte klassische Anzuguhr. Das Facettenglas lenkt Licht über das Zifferblatt und verleiht dem Gehäuse optische Präsenz. Ein markant gestalteter Armreif betont den Schmuckcharakter, eine schlichtere Ausführung rückt die Geometrie des Glases in den Mittelpunkt. Kaliber 484 oder 485 passt zu diesen Proportionen, verlangt jedoch regelmäßiges Aufziehen über die kleine Krone.

    Typische Schwachstellen

    Flecken auf dem Zifferblatt wiegen optisch am schwersten. Eine Überarbeitung mindert die Anziehungskraft stärker als normale Gehäusespuren, während ein echtes Service-Zifferblatt gesondert zu beurteilen ist. Gedruckte schwarze Stabindizes und applizierte facettierte Indizes sind beide belegt. Absplitterungen, Kratzer oder stumpf geschliffene Facetten verändern die charakteristische Geometrie. Polieren kann zudem die Kanten des Edelstahlgehäuses abrunden, ein Ersatzarmband wiederum Sitz und Ausdruck verändern.

    Die richtige Auswahl

    Prüfen Sie zuerst das Zifferblatt, dann das Facettenglas und schließlich das Werk. Ein sauberes Zifferblatt mit ehrlichen Gehäusespuren ist meist überzeugender als ein fleckiges Exemplar mit scharfem Gehäuse. Kaliber 484 und 485 sind für 511.166 belegt, keines ist allein deshalb vorzuziehen. Gesucht ist eine schlüssige Einheit aus 17-mm-Edelstahlgehäuse, Referenzidentität, glaubwürdiger Zeiger-Zifferblatt-Kombination und passendem Handaufzugswerk, nicht eine aus zeitgenössischen Einzelteilen zusammengesetzte Uhr.

    Diese Uhr datieren

    Seriennummernbereich / KaliberJahrHinweis
    10000001902ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    20000001908ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    30000001912ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    40000001916ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    50000001923ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    60000001925ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    70000001929ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    80000001935ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    90000001939ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    100000001944ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    110000001947ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    120000001950ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    130000001952ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    140000001954ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    150000001956ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    160000001958ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    170000001960ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    180000001961ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    190000001962ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    200000001963ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    210000001964ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    220000001965ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    240000001966ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    250000001967ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    260000001968ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    280000001969ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    310000001970ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    320000001971ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    330000001972ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    350000001973ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    370000001974ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    390000001975ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    400000001976ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    410000001977ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    420000001978ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    430000001979ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    440000001980ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    450000001982ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    460000001984ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    470000001985ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    480000001986ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    490000001988ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    500000001990ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    530000001993ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    540000001995ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    560000001996ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    580000001998ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre
    600000002000ungefähr, Toleranz ±1-3 Jahre

    Die Datierungsdaten stammen aus unseren Decoder-Tabellen; die Jahresangaben sind Näherungswerte.

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    Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

    • Zifferblattkonfiguration: Silberne Sonnenschliff-Zifferblätter sind mit applizierten facettierten Indizes oder gedruckten schwarzen Stabindizes belegt. Entscheidend sind Druckbild, Besatz und deren stimmiges Zusammenspiel, nicht der Indextyp allein.
    • Zusammenspiel von Zeigern und Zifferblatt: Bekannte Exemplare tragen schlanke Stabzeiger, darunter dunkle Zeiger auf silbernem Grund. Form, Länge und Indizes müssen logisch zusammenpassen, doch zeitlich passende Zeiger belegen keine ursprüngliche Auslieferung.
    • Gehäuse und Glas: Belegt sind ein 17-mm-Edelstahlgehäuse und ein deutlich facettiertes Glas. Abgerundete Kanten, stumpfe Facetten oder schlechter Sitz weisen auf Politur, Ersatz oder Schäden hin, die den Entwurf verändern.
    • Werk-Kaliber: Kaliber 484 und Kaliber 485 sind als Handaufzugswerke für 511.166 belegt, katalogisierte Exemplare nennen 17 Steine. Ein anderes Kaliber bedürfte zusätzlicher, in diesem Referenzdatensatz nicht vorhandener Belege.
    • Stimmigkeit der Referenz: Zusammenpassen müssen die Identität 511.166, Edelstahlgehäuse, Facettenglas sowie eine bekannte Werk- und Zifferblattkonfiguration. Echte Omega Teile können dennoch eine nachträglich zusammengesetzte Uhr bilden.
    • Grenzen bei Krone und Armband: Details von Krone und Armband variieren oder sind anhand der katalogisierten Exemplare nicht abschließend belegt. Ersatz ist als solcher einzuordnen, beweist aber keine Fälschung. Ohne Unterlagen sollte keine ursprüngliche Zugehörigkeit behauptet werden.

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