Omega Genève 162.0052, Kaufberatung zur Referenz von 1973

    Die Omega Genève 162.0052 ist eine kompakte Automatikuhr von 1973. Entscheidend sind ein unverfälschtes Zifferblatt, klare Gehäusekonturen und das Kaliber 1012.

    Omega - Genève - 162.0052

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    Die Omega Genève 162.0052 bündelt die Formensprache der frühen 1970er-Jahre in einem kompakten, quadratischen Kissengehäuse. Alle von uns geprüften Exemplare stammen aus 1973 und tragen das automatische Kaliber 1012.

    Zur Wahl stehen Edelstahl oder Vergoldung sowie ein silbernes Sonnenschliffblatt oder ein vertikal gebürstetes, goldfarbenes Blatt. Mit 31 mm bis 32 mm ohne Krone bleibt die Uhr kompakt, wirkt durch ihre breite Kontur jedoch präsenter. Vorrang haben ein ehrliches Zifferblatt und ein kantiges Gehäuse, nicht bloßer Glanz.

    Sammlerratgeber zu Omega

    Referenz

    162.0052

    Modell

    Genève

    Bekanntes Produktionsjahr

    1973-1973

    Werk

    Automatisches Omega Kaliber 1012

    Gehäusegröße31 mm bis 32 mm, ohne Krone
    GehäusematerialienEdelstahl oder vergoldet mit Edelstahlboden
    ZifferblattvariantenSilberner Sonnenschliff oder vertikal gebürstet in Goldfarbe
    Bekannte ArmbänderSigniertes Reiskornband oder Ziegelgliederband
    DatumsanzeigeGerahmtes Fenster bei drei Uhr

    Varianten der Referenz

    Die Referenz 162.0052 besitzt entweder ein Edelstahlgehäuse oder eine Vergoldung mit Edelstahlboden. Stahl zeichnet die quadratische Kissenform besonders klar, während Gold einen wärmeren Ausdruck schafft. Durchgeriebene Vergoldung an Kanten und Bandanstößen ist nicht durch eine übliche Wartung zu beheben.

    Silberne Sonnenschliffblätter tragen applizierte Stabindizes mit schwarzen Einlagen. Die goldfarbene Variante kann vertikal gebürstet sein. Passende Stabzeiger und das gerahmte Datum bei drei Uhr prägen das Erscheinungsbild. Signierte Reiskornbänder und Ziegelgliederbänder sind bekannt, ihre zeitliche Stimmigkeit belegt jedoch keine ursprüngliche Auslieferung. Entscheidend sind Anschluss, Schließe und Banddehnung.

    Am Handgelenk

    Mit 31 mm bis 32 mm ohne Krone trägt sich die Genève 162.0052 nach heutigen Maßstäben kompakt. Der quadratische Umriss verteilt die optische Fläche breiter als ein rundes Gehäuse gleicher Breite. Schwarze Einlagen in Indizes und Zeigern sichern eine klare Ablesbarkeit.

    Edelstahl wirkt kühl und architektonisch, die vergoldete Ausführung betont warme Farbtöne. Ein Ziegelgliederband führt die Gehäusegeometrie fort, ein Reiskornband schmiegt sich beweglicher um das Handgelenk. Starke Dehnung oder ungenaue Endglieder mindern diesen Eindruck deutlich. Die Referenz passt gut unter eine Manschette und vermittelt unverkennbar Gestaltung von 1973, ohne das Volumen größerer Gehäuse.

    Typische Schwachstellen

    Am schwersten wiegt ein neu gestaltetes Zifferblatt, besonders wenn Sonnenschliff oder vertikale Bürstung durch eine glatte Oberfläche ersetzt wurden. Ein originales Austauschblatt ist davon zu unterscheiden, besitzt aber nicht denselben Stellenwert wie das zuerst verbaute Blatt. Scharfer Druck, ungestörte Oberflächenstruktur und stimmige Appliken sind wichtiger als geringe Tragespuren.

    Vergoldung verschleißt zuerst an Kanten und Bandanstößen. Polieren verrundet die markante Geometrie, auch bei Stahl. Kratzer im Glas, ersetzte Kronen und gedehnte Bänder kommen ebenfalls vor. Das automatische Omega Kaliber 1012 gehört in diese Referenz, beweist allein aber keine ursprüngliche Einheit von Werk und Gehäuse. Ohne Belege bleibt die Wartungshistorie offen, eine einzelne Gangmessung erlaubt keine dauerhafte Prognose.

    Diese Uhr datieren

    Seriennummernbereich / KaliberJahrHinweis
    10000001902ungefähr, ±1-3 Jahre
    20000001908ungefähr, ±1-3 Jahre
    30000001912ungefähr, ±1-3 Jahre
    40000001916ungefähr, ±1-3 Jahre
    50000001923ungefähr, ±1-3 Jahre
    60000001925ungefähr, ±1-3 Jahre
    70000001929ungefähr, ±1-3 Jahre
    80000001935ungefähr, ±1-3 Jahre
    90000001939ungefähr, ±1-3 Jahre
    100000001944ungefähr, ±1-3 Jahre
    110000001947ungefähr, ±1-3 Jahre
    120000001950ungefähr, ±1-3 Jahre
    130000001952ungefähr, ±1-3 Jahre
    140000001954ungefähr, ±1-3 Jahre
    150000001956ungefähr, ±1-3 Jahre
    160000001958ungefähr, ±1-3 Jahre
    170000001960ungefähr, ±1-3 Jahre
    180000001961ungefähr, ±1-3 Jahre
    190000001962ungefähr, ±1-3 Jahre
    200000001963ungefähr, ±1-3 Jahre
    210000001964ungefähr, ±1-3 Jahre
    220000001965ungefähr, ±1-3 Jahre
    240000001966ungefähr, ±1-3 Jahre
    250000001967ungefähr, ±1-3 Jahre
    260000001968ungefähr, ±1-3 Jahre
    280000001969ungefähr, ±1-3 Jahre
    310000001970ungefähr, ±1-3 Jahre
    320000001971ungefähr, ±1-3 Jahre
    330000001972ungefähr, ±1-3 Jahre
    350000001973ungefähr, ±1-3 Jahre
    370000001974ungefähr, ±1-3 Jahre
    390000001975ungefähr, ±1-3 Jahre
    400000001976ungefähr, ±1-3 Jahre
    410000001977ungefähr, ±1-3 Jahre
    420000001978ungefähr, ±1-3 Jahre
    430000001979ungefähr, ±1-3 Jahre
    440000001980ungefähr, ±1-3 Jahre
    450000001982ungefähr, ±1-3 Jahre
    460000001984ungefähr, ±1-3 Jahre
    470000001985ungefähr, ±1-3 Jahre
    480000001986ungefähr, ±1-3 Jahre
    490000001988ungefähr, ±1-3 Jahre
    500000001990ungefähr, ±1-3 Jahre
    530000001993ungefähr, ±1-3 Jahre
    540000001995ungefähr, ±1-3 Jahre
    560000001996ungefähr, ±1-3 Jahre
    580000001998ungefähr, ±1-3 Jahre
    600000002000ungefähr, ±1-3 Jahre

    Die Datierungsdaten stammen aus unseren Decoder-Tabellen; die Jahresangaben sind Näherungswerte.

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    Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

    • Zifferblatt- und Zeigerkonfiguration: Bekannte Exemplare besitzen silberne Sonnenschliffblätter oder vertikal gebürstete, goldfarbene Blätter mit applizierten Stabindizes und schwarzen Einlagen. Passende Stabzeiger greifen diese Gestaltung ohne abweichende Oberfläche auf.
    • Gehäuseaufbau und Geometrie: Die Referenz 162.0052 verwendet ein kompaktes quadratisches Kissengehäuse aus Edelstahl oder mit Vergoldung und Edelstahlboden. Runde Ecken, weiche Kanten oder sichtbares Grundmetall sind Zustandsmängel, keine reguläre Variante.
    • Werkidentität: Verbaut sein sollte das automatische Omega Kaliber 1012. Die passende Kalibernummer ist notwendig, reicht aber nicht aus, da ein korrektes Werk nachträglich mit dem Gehäuse einer anderen Uhr verbunden worden sein kann.
    • Datum und Druckbild: Geprüfte Exemplare mit silbernem Blatt zeigen bei drei Uhr ein gerahmtes Datumsfenster und scharfen schwarzen Druck. Unregelmäßige Schrift oder fehlende Richtung im Sonnenschliff beziehungsweise in der vertikalen Bürstung sprechen für eine Neugestaltung.
    • Stimmigkeit des Armbands: Signierte Reiskornbänder und Ziegelgliederbänder sind für diese Referenz bekannt. Keines beweist für sich allein den Originalzustand, daher müssen Endglieder, Schließe und Dehnung zum Zustand der gesamten Uhr passen.

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