Omega Genève 136.011 SP: Kaliber, Varianten und Kaufberatung
Die Omega Genève 136.011 SP ist eine kompakte Handaufzugs-Dresswatch, bei der Zifferblattzustand, Gehäusematerial und korrektes Kaliber den Ausschlag geben.

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Erfahren Sie es zuerst: neue Omega 136.011 SP im Angebot – und ein Hinweis, bevor die Auktion endet.
52 laufende Omega-Auktionen ansehenDie Omega Genève 136.011 SP gehört zu den kompakten Dresswatches mit Handaufzug, die von 1968 bis 1970 entstanden. Ausführungen in Edelstahl messen 34 mm, während eine vergoldete Variante auf 35 mm kommt und einen Edelstahlboden besitzt. Wichtiger als dieser geringe Größenunterschied ist das Material: Edelstahl verträgt ehrliche Gebrauchsspuren, durchgeriebene Vergoldung an den Bandanstößen lässt sich bei einer üblichen Wartung dagegen nicht wiederherstellen.
Silberne und champagnerfarbene Zifferblätter mit Sonnenschliff verleihen der Referenz zwei klar unterschiedliche Charaktere. Das silberne Blatt mit schwarzen Einlagen in den Stabindizes empfiehlt sich eher für den regelmäßigen Einsatz, das champagnerfarbene Blatt harmoniert selbstverständlich mit dem vergoldeten Gehäuse. In von uns geprüften Exemplaren kamen sowohl Kaliber 601 als auch 613 vor, beide können somit korrekt sein. Entscheidend ist, dass Werk, Zifferblatt und Gehäuse als stimmige Konfiguration zusammengehören.
Referenz
136.011 SP
Bekannte Produktionsjahre
1968-1970
Werk
Omega-Handaufzugskaliber 601 und 613
Gehäuseausführungen
34 mm Edelstahl; 35 mm vergoldet mit Edelstahlboden
| Zifferblattvarianten | Silberner oder champagnerfarbener Sonnenschliff |
| Stundenmarkierungen | Applizierte Stabindizes mit dokumentierten schwarzen Einlagen |
| Datumsanzeige | Gerahmtes Datum bei 3 Uhr mit Kaliber 613 dokumentiert |
| Steine | 17 Steine bei einem Exemplar mit Kaliber 613 dokumentiert |
Die Modellvarianten
Die Edelstahlausführung verbindet ein 34-mm-Gehäuse mit silbernem Sonnenschliffzifferblatt, applizierten Stabindizes und schwarzen Akzenten. Die vergoldete Variante misst 35 mm und trägt ein champagnerfarbenes Sonnenschliffzifferblatt, goldfarbene Ausstattung sowie einen Edelstahlboden. Stehen ein scharf erhaltenes Stahlgehäuse und ein ähnlich angebotenes, bereits durchgeriebenes vergoldetes Gehäuse zur Wahl, ist Edelstahl vorzuziehen. Die vergoldete Version überzeugt nur dann, wenn ihr Zifferblatt deutlich besser und die Beschichtung an den Kanten der Bandanstöße intakt ist.
Kaliber 601 ist in einem Exemplar von 1968 belegt, Kaliber 613 in Exemplaren von 1968 und 1970. Ein gerahmtes Datum bei 3 Uhr ist zusammen mit Kaliber 613 dokumentiert und bietet zusätzlichen Alltagsnutzen, ohne die kompakten Proportionen zu verändern. Das Werk ist stets im Zusammenhang mit der gesamten Konfiguration zu beurteilen. Ein anderes Kaliber oder deutlich widersprüchliche Datierungen von Gehäuse und Werk können auf eine aus nicht zusammengehörigen Teilen montierte Uhr hindeuten.
Typische Schwachstellen
Ein überarbeitetes Zifferblatt wiegt schwerer als die übrigen häufigen Mängel zusammen, denn Sonnenschliff, Beschriftung und applizierte Elemente bestimmen den Charakter dieser Referenz maßgeblich. Silberne Blätter können Flecken entwickeln, während die Zeiger oxidieren können, obwohl das Zifferblatt weiterhin ansprechend wirkt. Ein originales Servicezifferblatt ist keine nachträgliche Neulackierung, bleibt aber ein Ersatzteil. Fehlen Unterlagen, muss das Blatt selbst die Grundlage jeder belastbaren Einordnung bilden.
Bei vergoldeten Gehäusen reibt sich die Beschichtung zuerst an freiliegenden Kanten und Bandanstößen ab. Eine gewöhnliche Wartung kann dieses Material nicht fachgerecht zurückbringen. Wiederholtes Polieren beeinträchtigt wiederum die Geometrie von Stahlgehäusen: Klar gezogene Übergänge werden rund, weich und verlieren ihre ursprüngliche Präzision. Deshalb zählt nicht bloß der Glanz, sondern vor allem die unversehrte Form.
Der beste Einstieg
Ein überzeugender Einstieg ist ein 34-mm-Exemplar in Edelstahl mit sauberem, silbernem Sonnenschliffzifferblatt und einem der beiden bereits verbauten, korrekten Handaufzugskaliber. Das Gehäuse trägt sich kompakt, während schwarze Einlagen in Stabindizes und Stabzeigern die Ablesbarkeit vor dem reflektierenden Blatt erhalten. Eine 35-mm-Uhr mit Vergoldung wirkt wärmer, verlangt jedoch eine genauere Prüfung auf Beschichtungsverlust und die passende Kombination mit dem Gehäuseboden.
An erster Stelle steht ein ehrliches Zifferblatt, danach folgen die schlüssige Verbindung von Gehäuse und Werk sowie eine scharfe Gehäusegeometrie. Leichte Flecken auf einem sonst unangetasteten Silberblatt sind einem glatten, neu bedruckten Zifferblatt vorzuziehen. Zwischen Kaliber 601 und Kaliber 613 entscheidet der Zustand. Zwischen intaktem Edelstahl und beeinträchtigter Vergoldung ist die stählerne Omega Genève 136.011 SP im Alltag die unkompliziertere Wahl.
Diese Uhr datieren
| Seriennummernbereich / Kaliber | Jahr | Hinweis |
|---|---|---|
| 1000000 | 1902 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 2000000 | 1908 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 3000000 | 1912 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 4000000 | 1916 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 5000000 | 1923 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 6000000 | 1925 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 7000000 | 1929 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 8000000 | 1935 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 9000000 | 1939 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 10000000 | 1944 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 11000000 | 1947 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 12000000 | 1950 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 13000000 | 1952 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 14000000 | 1954 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 15000000 | 1956 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 16000000 | 1958 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 17000000 | 1960 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 18000000 | 1961 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 19000000 | 1962 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 20000000 | 1963 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 21000000 | 1964 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 22000000 | 1965 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 24000000 | 1966 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 25000000 | 1967 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 26000000 | 1968 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 28000000 | 1969 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 31000000 | 1970 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 32000000 | 1971 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 33000000 | 1972 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 35000000 | 1973 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 37000000 | 1974 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 39000000 | 1975 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 40000000 | 1976 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 41000000 | 1977 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 42000000 | 1978 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 43000000 | 1979 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 44000000 | 1980 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 45000000 | 1982 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 46000000 | 1984 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 47000000 | 1985 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 48000000 | 1986 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 49000000 | 1988 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 50000000 | 1990 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 53000000 | 1993 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 54000000 | 1995 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 56000000 | 1996 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 58000000 | 1998 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
| 60000000 | 2000 | ungefähr, ±1-3 Jahre |
Die Datierungsdaten stammen aus unseren Decoder-Tabellen; die Jahresangaben sind Näherungswerte.
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Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten
- Zifferblattdruck und Oberfläche: Ein bekanntes korrektes Zifferblatt ist silbern oder champagnerfarben, besitzt einen Sonnenschliff, applizierte Stabindizes und schwarze Akzente. Flächiger Lack, auffallend frischer Druck auf sichtbar gealtertem Untergrund oder falsch platzierte Elemente sprechen eher für eine Überarbeitung als für ehrliche Alterung.
- Zeiger: Die geprüften Exemplare tragen Stabzeiger mit schwarzen Einlagen und einen zentralen Sekundenzeiger, die champagnerfarbene Ausführung besitzt passend goldfarbene Elemente. Oxidation kann eine authentische Gebrauchsspur sein, ein sichtbar unvereinbarer Zeigersatz weckt dagegen den Verdacht auf ausgetauschte Teile.
- Gehäuse und Gehäuseboden: Stahlausführungen besitzen ein 34-mm-Gehäuse aus Edelstahl, während die dokumentierte vergoldete 35-mm-Konfiguration mit einem Edelstahlboden kombiniert ist. Eine Materialpaarung außerhalb dieser bekannten Formen verlangt belastbarere Belege, bevor sie als korrekt gelten kann.
- Krone: Die verfügbaren Erkenntnisse legen das genaue werkseitige Kronenprofil der 136.011 SP nicht abschließend fest. Die Krone sollte daher als mögliches Serviceteil betrachtet werden und darf für sich allein weder als Echtheitsnachweis noch als Ausschlussgrund dienen.
- Werk und Ausführung: Verbaut sein muss innerhalb der hier dokumentierten Konfigurationen ein Handaufzugskaliber 601 oder 613. Da nicht jedes optische Ausführungsdetail des Werks belegt ist, stellt ein anderes Kaliber einen eindeutigen Widerspruch dar, während die kosmetische Ausführung allein keinen Beweis liefert.
- Hinweise auf Neulackierung und Teilemix: Ein neu lackiertes Zifferblatt kann eine glatte Oberfläche mit einem Druck verbinden, der jünger wirkt als Zeiger und Gehäuse. Ein Teilemix liegt anders: Der Verdacht entsteht, wenn Kaliber, Datumsanzeige, Gehäusematerial oder Zifferblattkonfiguration ursprünglich nicht zusammengehörten.
- Gehäusegeometrie: Das Edelstahlgehäuse sollte klar definierte Übergänge an den Bandanstößen bewahrt haben und keine rund polierten, weichen Kanten zeigen. Beim vergoldeten Gehäuse sind die Kanten der Bandanstöße auf freiliegendes Grundmetall zu prüfen, da Polieren und Abrieb die Beschichtung dauerhaft entfernen.
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