Referenzführer zur Seiko 5626-7180 King Seiko Vanac
Die Seiko 5626-7180 überzeugt mit markantem Zifferblatt, facettiertem Glas und präziser Gehäusegeometrie. Vorrang haben stimmige Bauteile und ein belegbarer Werkzustand.

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27 laufende Seiko-Auktionen ansehenDie King Seiko Vanac 5626-7180 von 1973 verbindet das automatische Kaliber 5626B mit einem facettierten Glas und einem betont kantigen Edelstahlgehäuse. Bekannte Exemplare messen ohne Krone 36 oder 37 mm. Damit bleibt die Uhr kompakt, während Zifferblatt und Glas für eine außergewöhnlich starke optische Präsenz sorgen.
Das Zifferblatt prägt den Charakter dieser Referenz. Bekannt sind Ausführungen in elektrischem Blau, mit rotem Sonnenschliff und mit smaragdgrünem Sonnenschliff. Aufgesetzte Indizes und kontrastierende Akzente verändern dabei jeweils die Wirkung. Ein zeitgenössisch passendes Seiko-Armband vervollständigt die Gestaltung, belegt jedoch nicht, dass genau dieses Band ursprünglich mit der betreffenden Uhr ausgeliefert wurde.
Marke
Seiko
Modell
King Seiko Vanac
Referenz
5626-7180
Produktionsjahr
1973
| Werk | Automatisches Kaliber 5626B |
| Gehäusematerial | Edelstahl |
| Bekannte Gehäusegrößen | 36 mm oder 37 mm, ohne Krone |
| Bekannte Zifferblattausführungen | Elektrisches Blau, roter Sonnenschliff, smaragdgrüner Sonnenschliff |
| Glas | Facettiertes Glas |
| Anzeige | Gerahmte Wochentags- und Datumsanzeige bei 3 Uhr |
Wofür sie konzipiert wurde
Die King Seiko Vanac 5626-7180 ist eindeutig dem Jahr 1973 zuzuordnen. Ihr facettiertes Glas, das kantige Edelstahlgehäuse und die kräftigen Zifferblattfarben machen Geometrie zu einem wesentlichen Teil der Zeitanzeige. Statt einer einzigen ruhigen Oberfläche erzeugt das Glas gebrochene Reflexe über dem Zifferblatt. Dieser Effekt gehört zum Kern des Entwurfs, weshalb Beschädigungen am Glas nicht nur den Zustand beeinträchtigen, sondern die gesamte Gestaltung abschwächen.
Das Kaliber 5626B bietet automatischen Aufzug sowie eine gerahmte Wochentags- und Datumsanzeige bei 3 Uhr. Werk und Kalender eignen sich grundsätzlich für regelmäßiges Tragen. Aus den von uns begutachteten Uhren lässt sich jedoch weder ein bestimmtes Wartungsintervall noch eine verlässliche Dichtigkeitsangabe ableiten. Ohne Unterlagen bleibt die Wartungshistorie der einzelnen Uhr unbekannt, und alte Dichtungen sind niemals als Nachweis für Schutz vor Wasser zu verstehen.
Die bekannten Ausführungen
Das elektrisch blaue Zifferblatt entfaltet seine Wirkung im Zusammenspiel mit dem facettierten Glas. Die Varianten mit rotem oder smaragdgrünem Sonnenschliff ergänzen gerichtete Lichtreflexe und goldfarbene Akzente. Bei zwei ähnlich gut erhaltenen Exemplaren darf die Farbe den Ausschlag geben. Stehen jedoch ein unberührtes und ein überarbeitetes Zifferblatt zur Wahl, verdient die originale Oberfläche unabhängig vom Farbton den Vorrang. Eine Neulackierung beeinträchtigt die innere Stimmigkeit stärker als mäßige Gehäusespuren.
Für die 5626-7180 sind Gehäusemaße von 36 und 37 mm ohne Krone dokumentiert. Der Unterschied von einem Millimeter kann allein aus der Messmethode resultieren und rechtfertigt keine unbelegte Unterteilung in Varianten. Wichtiger ist die Armbandkonfiguration: Ein zeitgenössisch passendes Seiko-Armband vollendet die geschlossene Gestaltung der 1970er Jahre. Ein Ersatzband verändert dagegen die Wirkung am Handgelenk, ohne das Uhrengehäuse an sich unecht zu machen.
Typische Schwachstellen
Gebrauchsspuren am Glas fallen zuerst auf, da Kratzer die Facetten unterbrechen und das Licht unruhig über das Zifferblatt streuen. Danach folgt die Gehäusepolitur: Weiche Flächen und verrundete Übergänge mindern jene kantige Architektur, an der die 5626-7180 unmittelbar zu erkennen ist. Auch ein ausgeleiertes oder schlecht sitzendes Armband ist relevant. Ersatzkronen sowie nachträglich zusammengefügte Gehäuse-Werk-Kombinationen können eine ansprechende Uhr zu einer bloßen Teilemontage machen.
Den größten Anteil an der sammlerischen Bedeutung trägt weiterhin das Zifferblatt. Ungleichmäßige Druckbilder, beeinträchtigte Signaturen oder Oberflächen, die nicht zu den bekannten Varianten in Blau, Rot mit Sonnenschliff und Smaragdgrün mit Sonnenschliff passen, können auf eine Neulackierung oder eine Teileuhr hindeuten. Ein originales Servicezifferblatt ist davon klar zu unterscheiden. Die Werkleistung lässt sich nicht aus dem äußeren Eindruck ableiten. Ein dokumentiertes, deutlich nachgehendes Exemplar zeigt, weshalb eine Zeitwaagenmessung und Wartungsunterlagen als getrennte Belege zu bewerten sind.
Diese Uhr datieren
| Seriennummernbereich / Kaliber | Jahr | Hinweis |
|---|---|---|
| 5626 | 1968-1975 | Produktionszeitraum des Kalibers |
Die Datierungsdaten stammen aus unseren Decoder-Tabellen; die Jahresangaben sind Näherungswerte.
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Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten
- Zifferblattkonfiguration: Bekannte Zifferblätter der 5626-7180 umfassen Ausführungen in elektrischem Blau, mit rotem Sonnenschliff und mit smaragdgrünem Sonnenschliff sowie aufgesetzten Indizes. Druckbild und Signaturen müssen zur jeweiligen Oberfläche passen und dürfen keine Hinweise auf eine Neulackierung zeigen.
- Zeiger und Kalender: Bekannte Exemplare verbinden aufgesetzte Indizes mit kontrastierenden Zeigern und einer gerahmten Wochentags- und Datumsanzeige bei 3 Uhr. Unpassende Farbausführungen oder ein unstimmiger Zeigersatz können auf ersetzte Teile oder eine nachträglich zusammengesetzte Uhr hinweisen.
- Gehäuse und Glas: Das Edelstahlgehäuse sollte seine kantigen Flächen bewahrt haben, die gestalterisch mit dem facettierten Glas zusammenwirken. Verrundete Übergänge sprechen für eine Politur, während tiefe Kratzer über den Facetten die beabsichtigte optische Wirkung der Referenz deutlich verändern.
- Stimmigkeit des Werks: Die von uns geprüften Exemplare verwenden das automatische Kaliber 5626B. Das Kaliber allein bestätigt die Echtheit der Uhr nicht. Seine Verbindung zum Gehäuse der 5626-7180 und zur Datierung 1973 muss in sich schlüssig sein und darf nicht nur zeitlich plausibel wirken.
- Armband und Krone: Ein zeitgenössisch passendes Seiko-Armband unterstützt die Konfiguration der 1970er Jahre, beweist aber nicht die ursprüngliche Auslieferung mit der Uhr. Armbanddehnung, lockere Bandanstöße und eine Ersatzkrone sind getrennt von der Echtheit des Uhrengehäuses offenzulegen und zu beurteilen.
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