Seiko Lord Matic 5606-5000, Kaufberatung zum kompakten Quadratgehäuse
Die Seiko Lord Matic 5606-5000 überzeugt mit kompaktem, quadratischem Stahlgehäuse, Kaliber 5606 und dunklem Zifferblatt. Entscheidend ist der Zustand, nicht die Indexausführung.

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14 laufende Seiko-Auktionen ansehenDie Lord Matic 5606-5000 verdichtet Seikos Formensprache der späten 1960er-Jahre zu einer quadratischen Stahluhr mit dunklem Zifferblatt, das lebhaft auf wechselndes Licht reagiert. Datierte Exemplare von 1969 bis 1973 ordnen die Referenz klar ihrer Epoche zu, nicht einer späteren Neuinterpretation.
Mit 31 mm ohne Krone trägt sich das Gehäuse kompakter, als seine breite quadratische Kontur vermuten lässt, und gleitet mühelos unter die Manschette. Bei einer gebrauchten Seiko Lord Matic 5606-5000 sollten Kaliber 5606, Wochentags- und Datumsanzeige sowie Gehäusegeometrie ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Der Zifferblattzustand wiegt dabei schwerer als die Wahl der Stundenindizes.
Referenz
5606-5000
Modell
Lord Matic
Bekannte Produktionsjahre
1969-1973
Gehäusegröße
31 mm ohne Krone
| Gehäusematerial | Edelstahl |
| Werk | Automatikkaliber 5606 |
| Anzahl der Lagersteine | 23 Lagersteine |
| Zifferblattausführungen | Dunkelgrau, vertikal gebürstet oder mit Sonnenschliff, mit aufgesetzten römischen Ziffern oder aufgesetzten quadratischen Indizes |
| Kalender | Wochentag und Datum, Wochentagsanzeige auf Englisch und in Kanji |
Wofür sie konzipiert wurde
Die 5606-5000 entstand als kompakte Automatikuhr mit praktischer Wochentags- und Datumsanzeige, nicht als konventionelle runde Armbanduhr für formelle Anlässe. Das quadratische, kissenförmige Stahlgehäuse und das dunkelgraue Zifferblatt verankern ihren Entwurf klar in den Jahren 1969 bis 1973. Aufgesetzte Elemente verleihen der kleinen Anzeigefläche genügend Tiefe und bewahren sie vor einem flachen Eindruck.
Die Kalenderanzeige kann Englisch und Kanji darstellen, ein funktionales und täglich sichtbares Merkmal. Bekannt sind Zifferblätter mit aufgesetzten römischen Ziffern bei 12, 6 und 9 ebenso wie Ausführungen mit aufgesetzten quadratischen Indizes. Beide Varianten sind stimmig, sofern die übrigen Komponenten zur Referenz passen.
Worauf es beim Kauf ankommt
Bei zwei ansonsten vergleichbaren Exemplaren der 5606-5000 gibt meist das Zifferblatt den Ausschlag. Vertikal gebürstete graue Flächen fangen das Licht in klaren Bahnen ein, während dunkle Sonnenschliffblätter ihre Wirkung gleichmäßiger verändern. Flecken, Oxidation am Rand oder eine Überarbeitung sind bedeutsamer als römische Ziffern oder quadratische Indizes. Ein besser erhaltenes originales Blatt verdient Vorrang vor der dekorativeren Ausführung.
Ein passendes geschlitztes Armband verstärkt den zeittypischen Charakter, doch entscheidend sind der Sitz der Endglieder und das Maß der Dehnung, nicht allein das Muster. Auch das quadratische Gehäuse braucht klare Konturen, um das Zifferblatt präzise einzufassen. Zwischen einer weich polierten Uhr mit sauberem Armband und einem schärferen Gehäuse mit ehrlichem Zifferblatt ist die zweite Kombination überzeugender.
Typische Schwachstellen
Schäden am Zifferblatt sind zuerst zu berücksichtigen. Flecken können die dunkle Oberfläche unterbrechen, Oxidation kann sich am Rand sammeln, und korrodierte Zeiger wirken selbst auf einem sauberen Blatt unpassend. Ein neu bedrucktes Zifferblatt ist gravierender als solche ehrlichen Altersspuren, denn vertikaler Schliff, aufgesetzte Logos und ursprüngliche Beschriftung lassen sich nur schwer als geschlossenes Gesamtbild nachbilden.
Beim Polieren verlieren zunächst die Ecken des quadratischen Gehäuses ihre Kontur, danach werden die Übergänge zu den Bandanstößen weich. Geschlitzte Armbänder können sich dehnen. Ersetzte Zeiger, Kalender oder Werke können aus einzeln echten Teilen eine uneinheitlich zusammengesetzte Uhr machen. Ohne Unterlagen zur konkreten Uhr bleibt die Wartungshistorie unbekannt, daher belegt das richtige Kaliber allein niemals den mechanischen Zustand.
Diese Uhr datieren
| Seriennummernbereich / Kaliber | Jahr | Hinweis |
|---|---|---|
| 5606 | 1968-1976 | Produktionszeitraum des Kalibers |
Die Datierungsdaten stammen aus unseren Decoder-Tabellen; die Jahresangaben sind Näherungswerte.
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Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten
- Case geometry: Die 5606-5000 ist mit einem 31 mm großen, quadratischen und kissenförmigen Edelstahlgehäuse bekannt, gemessen ohne Krone. Abgerundete Ecken und weich gewordene Übergänge zu den Bandanstößen sprechen für eine Politur. Eine grundsätzlich abweichende Gehäuseform widerspricht dagegen den bekannten Merkmalen der Referenz.
- Dial construction: Korrekte Ausführungen umfassen dunkelgraue, vertikal gebürstete Zifferblätter oder Sonnenschliffblätter mit aufgesetzten Seiko- und LM-Logos. Sowohl aufgesetzte römische Ziffern bei 12, 6 und 9 als auch aufgesetzte quadratische Indizes sind möglich. Die Indexart allein eignet sich daher nicht zur Echtheitsbeurteilung.
- Hands and calendar: Bekannte Exemplare besitzen Stabzeiger mit schwarzen Mittelstreifen sowie eine englische und Kanji-Wochentagsscheibe neben dem Datum. Ersetzte Zeiger oder eine andere Wochentagsscheibe können zeitgenössische Wartungsteile sein, dürfen ohne Beleg jedoch nicht als ursprüngliche Ausstattung bezeichnet werden.
- Movement identity: Die Referenz gehört zum Automatikkaliber 5606 mit Kennzeichnung für 23 Lagersteine. Ein anderes Kaliber steht im Widerspruch zu den von uns geprüften Exemplaren. Selbst das richtige Kaliber schließt jedoch eine nachträgliche Verbindung von Gehäuse und Werk nicht aus und belegt auch keinen bestimmten Wartungszustand.
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