Omega Genève 166.070: Was Sie vor dem Kauf wissen sollten
Wählen Sie die Omega Genève 166.070 aus Edelstahl mit dem überzeugendsten Originalzifferblatt und klaren Gehäusekonturen, nicht die glänzendere vergoldete Variante.

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Erfahren Sie es zuerst: neue Omega 166.070 im Angebot – und ein Hinweis, bevor die Auktion endet.
60 laufende Omega-Auktionen ansehenDie Genève 166.070 ist eine kompakte Automatikuhr aus den Jahren 1968-1972, ausgestattet mit dem Omega Kaliber 565 und 24 Lagersteinen. Ausführungen in Edelstahl messen 35 mm, ein von uns begutachtetes vergoldetes Exemplar maß 34 mm und besaß einen Edelstahlboden.
Besonders überzeugend ist die gebrauchte Omega Genève 166.070 in Edelstahl, mit sauberem, glaubwürdigem Zifferblatt und präzise erhaltenen Gehäusekonturen. Silberne Zifferblätter sind mit Sonnenschliff oder vertikalem Bürstenschliff bekannt, während der warme Champagnerton des Sonnenschliffs harmonisch zum vergoldeten Gehäuse passt. Eine Neulackierung beeinträchtigt den Charakter stärker als gewöhnliche Gehäusespuren. Geben Sie deshalb dem Zifferblatt Vorrang vor bloßem Oberflächenglanz.
Modell
Omega Genève
Referenz
166.070
Bekannte Produktionsjahre
1968-1972
Werk
Automatisches Omega Kaliber 565
| Anzahl der Lagersteine | 24 Lagersteine |
| Gehäusegröße in Edelstahl | 35 mm ohne Krone |
| Gehäusegröße, vergoldet | 34 mm ohne Krone |
| Gehäusematerialien | Edelstahl oder 20 Mikron Vergoldung mit Edelstahlboden |
| Bekannte Zifferblattoberflächen | Silberner Sonnenschliff, vertikal gebürstetes Silber und champagnerfarbener Sonnenschliff |
Die Varianten im Überblick
Edelstahl ist die verlässlichere Wahl. Das 35-mm-Gehäuse kennt keinen Abrieb einer Vergoldung, und silberne Zifferblätter mit aufgesetzten, schwarz eingelegten Stundenindizes verleihen der Referenz ihren klarsten und vielseitigsten Ausdruck. Die vergoldete 34-mm-Ausführung besitzt eine reizvolle Wärme, doch freiliegendes Grundmetall an den Bandanstößen lässt sich durch eine übliche Wartung nicht beheben.
Der Schliff des Zifferblatts unterscheidet äußerlich ähnliche Exemplare. Ein silberner Sonnenschliff fängt das Licht strahlenförmig ein, während vertikal gebürstetes Silber ruhiger und zurückhaltender erscheint. Champagnerfarbener Sonnenschliff ist in Verbindung mit dem vergoldeten Gehäuse bekannt. Werden diese belegten Kombinationen ohne schlüssigen Nachweis vermischt, kann eine aus verschiedenen Uhren zusammengesetzte Ausführung vorliegen, selbst wenn jedes Bauteil für sich echt ist.
Am Handgelenk
Mit 35 mm trägt sich die Omega Genève 166.070 aus Edelstahl bewusst kompakt. Statt das Handgelenk auszufüllen, lässt sie Raum und bewahrt jene dezente Präsenz, die viele Omega Modelle dieser Epoche auszeichnet. Facettierte, aufgesetzte Indizes und dunkle Einlagen geben dem silbernen Zifferblatt Struktur und gute Ablesbarkeit. Das automatische Kaliber 565 macht tägliches Aufziehen entbehrlich. Die vergoldete 34-mm-Ausführung wirkt nochmals kleiner, weshalb ihr Gehäusezustand stärker ins Gewicht fällt, als der Unterschied von nur einem Millimeter vermuten lässt.
Für die Edelstahlversion ist ein Reiskornband bekannt, das einen deutlich anderen Charakter als ein Lederband vermittelt. Dabei verdienen Dehnung und der saubere Sitz der Bandanstöße besondere Aufmerksamkeit. Allein aus der Gestaltung lässt sich nicht ableiten, ob ein Band ursprünglich mit genau dieser Uhr ausgeliefert wurde. Fehlen Unterlagen aus der Entstehungszeit, ist die Einordnung als stilistisch und zeitlich korrekt die präzisere Aussage.
Typische Schwachstellen
Bei der vergoldeten Ausführung ist Abrieb der Beschichtung der gravierendste nicht rückgängig zu machende Gehäusemangel, besonders an den Kanten der Bandanstöße. Bei beiden Gehäusearten nimmt häufiges Polieren den Anstößen ihre klare Zeichnung und rundet Übergänge ab, die scharf definiert bleiben sollten. Ein ausgeleiertes Band verursacht zusätzlichen Aufwand. Auch Ersatzkronen oder nachträglich vereinte Gehäuse und Werke können ein ansonsten ansprechendes Exemplar entwerten.
Das Zifferblatt prägt den Zustandseindruck am stärksten. Leichte, stabile Flecken können akzeptabel sein, doch bei einer Neulackierung geht der originale Druck verloren. Ein solches Exemplar sollte deutlich niedriger eingeordnet werden als ein ehrlich gealtertes Originalzifferblatt. Auch die Einlagen der Zeiger können unabhängig davon verschleißen. Ein Servicezifferblatt ist ein echtes Omega Ersatzteil und keine Neulackierung, war jedoch nicht montiert, als die Uhr erstmals die Produktion verließ.
Im Inneren muss das Kaliber 565 mit 24 Lagersteinen verbaut sein. Eine bloße Wartungsbehauptung ist ohne Rechnung und Prüfergebnisse wenig aussagekräftig. Da die Wartungshistorie der meisten erhaltenen Exemplare unbekannt bleibt, sollte eine fachkundige Prüfung einkalkuliert werden. Der automatische Aufzug allein sagt nichts darüber aus, ob das Werk für regelmäßiges Tragen vorbereitet ist.
Diese Uhr datieren
| Seriennummernbereich / Kaliber | Jahr | Hinweis |
|---|---|---|
| 1000000 | 1902 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 2000000 | 1908 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 3000000 | 1912 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 4000000 | 1916 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 5000000 | 1923 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 6000000 | 1925 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 7000000 | 1929 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 8000000 | 1935 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 9000000 | 1939 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 10000000 | 1944 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 11000000 | 1947 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 12000000 | 1950 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 13000000 | 1952 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 14000000 | 1954 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 15000000 | 1956 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 16000000 | 1958 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 17000000 | 1960 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 18000000 | 1961 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 19000000 | 1962 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 20000000 | 1963 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 21000000 | 1964 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 22000000 | 1965 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 24000000 | 1966 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 25000000 | 1967 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 26000000 | 1968 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 28000000 | 1969 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 31000000 | 1970 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 32000000 | 1971 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 33000000 | 1972 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 35000000 | 1973 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 37000000 | 1974 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 39000000 | 1975 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 40000000 | 1976 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 41000000 | 1977 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 42000000 | 1978 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 43000000 | 1979 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 44000000 | 1980 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 45000000 | 1982 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 46000000 | 1984 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 47000000 | 1985 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 48000000 | 1986 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 49000000 | 1988 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 50000000 | 1990 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 53000000 | 1993 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 54000000 | 1995 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 56000000 | 1996 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 58000000 | 1998 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
| 60000000 | 2000 | ungefähr, Abweichung ±1-3 Jahre |
Die Datierungsdaten stammen aus unseren Decoder-Tabellen; die Jahresangaben sind Näherungswerte.
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Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten
- Zifferblatt und Zeiger: Bekannt sind silberne Zifferblätter mit Sonnenschliff, vertikal gebürstete silberne Ausführungen und champagnerfarbene Zifferblätter mit Sonnenschliff, jeweils mit aufgesetzten facettierten Indizes und schwarzen Einlagen. Unregelmäßiger moderner Druck, eine unpassende Oberfläche oder nicht stimmige Ausstattung sprechen für eine Neulackierung oder eine aus Teilen zusammengesetzte Uhr.
- Gehäuse und Gehäuseboden: Edelstahlausführungen sind mit 35 mm bekannt, während eine 34-mm-Variante eine 20 Mikron starke Vergoldung und einen Edelstahlboden besitzt. Weich gewordene Linien der Bandanstöße deuten auf Politur hin. Sichtbares Grundmetall an den Kanten vergoldeter Anstöße ist dauerhafter Abrieb und lässt sich durch gewöhnliche Wartung nicht beseitigen.
- Werk: Verbaut sein sollte das automatische Omega Kaliber 565 mit 24 Lagersteinen. Seine Seriennummer muss in groben Zügen zum ungefähren Zeitraum der Uhr passen. Eine stimmige Nummer allein beweist jedoch nicht, dass Werk und Gehäuse das Werk seinerzeit gemeinsam verlassen haben, weshalb stets die gesamte Konfiguration zählt.
- Armband und Krone: Für ein Exemplar aus Edelstahl ist ein Reiskornband bekannt, doch die Gestaltung allein belegt nicht, dass es ursprünglich zu genau dieser Uhr gehörte. Prüfen Sie Dehnung und den passgenauen Sitz der Bandanstöße. Die vorliegenden Hinweise erlauben keine eindeutige Festlegung auf eine einzige Kronenausführung, weitergehende Aussagen wären daher nicht belastbar.
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