Omega Seamaster 166.037 SP: Das sollten Sie vor dem Kauf wissen
Die Omega Seamaster 166.037 SP ist eine 34-mm-Datumreferenz mit Kaliber 565. Entscheidend sind zuerst das Zifferblatt, dann die Gehäusegeometrie und zuletzt das Armband.

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60 laufende Omega-Auktionen ansehenDie Referenz 166.037 SP gehört zur kompakten, mit Datum ausgestatteten Seite der Seamaster-Familie der späten 1960er-Jahre. Ihr 34-mm-Edelstahlgehäuse beherbergt das automatische Kaliber 565. Das Zifferblatt verbindet einen silbernen Sonnenschliff mit applizierten Stundenmarkierungen und einem gerahmten Datumsfenster bei 3 Uhr. Bei überzeugenden Exemplaren ist dieses klare Zusammenspiel erhalten, ohne Flecken, Verfärbungen oder weich polierte Gehäusekanten.
Die Auswahl ist enger, als sie zunächst erscheint. Ein sauberes, korrekt bedrucktes Zifferblatt und eine klar definierte Gehäusegeometrie verdienen Vorrang vor einem signierten Armband. Armbänder lassen sich austauschen, ein neu lackiertes Zifferblatt oder verrundete Bandanstöße hingegen nicht rückgängig machen. Auf den begleitenden Aufnahmen erscheinen auch Seamaster De Ville Modelle, die technischen Angaben und Kaufhinweise auf dieser Seite gelten jedoch ausschließlich für die 166.037 SP.
Referenz
166.037 SP
Modell
Seamaster
Bekannte Produktionsjahre
1968-1969
Gehäusematerial
Edelstahl
| Gehäusedurchmesser | 34 mm ohne Krone |
| Werk | Automatisches Omega Kaliber 565 |
| Anzahl der Steine | 24 Steine |
| Zifferblatt | Silberner Sonnenschliff mit applizierten Indizes |
| Datumsanzeige | Gerahmtes Fenster bei 3 Uhr |
| Bekannte Armbandvarianten | Reiskornarmband und signiertes Milanaiseband |
Die Varianten der Referenz
Der bekannte Produktionszeitraum der 166.037 SP umfasst 1968-1969. Als verlässliche Eckdaten gelten ein Edelstahlgehäuse, das automatische Kaliber 565 und eine Datumsanzeige. Silberne Zifferblätter mit Sonnenschliff und applizierten Markierungen sind dokumentiert, darunter Ausführungen mit schwarzen Einlagen. Bei den von uns begutachteten Uhren zeigten sich sowohl Stab- als auch Dauphinezeiger. Die Zeigerform allein belegt daher keine Originalität, entscheidend ist ihr stimmiges Zusammenspiel mit Zifferblatt, Leuchtmasse und Datum.
Das Armband sollte die Kaufentscheidung nicht bestimmen. Die Referenz ist sowohl am Reiskornarmband als auch an einem signierten Milanaiseband bekannt. Ohne zugehörige Unterlagen lässt sich jedoch für keine einzelne Uhr sicher behaupten, dass ihr Armband bereits ab Werk montiert war. Es kann zeitgenössisch korrekt sein, ohne ursprünglich zu genau diesem Exemplar zu gehören. Zifferblatt und Gehäuse sind die wesentlich schwieriger zu ersetzenden Bestandteile.
Am Handgelenk
Mit 34 mm Durchmesser ohne Krone bleibt die 166.037 SP kompakt und richtet den Blick unmittelbar auf das Zifferblatt. Applizierte Markierungen und schwarze Einlagen geben der silbernen Fläche Kontur, während das gerahmte Datum bei 3 Uhr eine deutlich sichtbare Asymmetrie schafft. Die Größe passt gut unter eine Manschette, verlangt aber nach einem zum Gehäuse proportionierten Band. Breite oder schwere Anschlüsse können die kurze optische Präsenz der Uhr leicht überlagern.
Das Kaliber 565 macht die Datumsanzeige im regelmäßigen Gebrauch praktisch, doch der aktuelle technische Zustand ist stets am einzelnen Exemplar zu beurteilen. Messwerte einer anderen Uhr sagen nichts Verlässliches über dieses Werk aus, und die Wartungshistorie bleibt ohne Belege unbekannt. Auch die Feuchtigkeitsbeständigkeit darf nur angenommen werden, wenn für die konkrete Uhr ein aktuelles Ergebnis einer Druckprüfung vorliegt.
Typische Schwachstellen
Ein überarbeitetes Zifferblatt ist der folgenreichste Fehlkauf. Der silberne Sonnenschliff, das applizierte Logo, der Datumsrahmen und die äußeren Leuchtpunkte müssen gestalterisch und altersmäßig zusammenpassen. Dunkle Flecken oder großflächige Verfärbungen im silbernen Feld wiegen schwerer als vereinzelter, nur unter Vergrößerung sichtbarer Staub. Oxidation an den Zeigern verdient ebenfalls Aufmerksamkeit, besonders wenn deren Metalloberfläche anders gealtert ist als die applizierten Markierungen.
Polieren nimmt den Bandanstößen ihre Kontur und verwischt den Übergang zu den Gehäuseflanken. Ein späterer Eingriff kann den verlorenen Stahl nicht zurückbringen. Dehnung zeigt sich bei Reiskorn- und Milanaisebändern auf unterschiedliche Weise, während Ersatzkronen zwar zeitgenössisch passend, aber nicht ursprünglich sein können. Bewerten Sie stets zuerst den gravierendsten Mangel. Bei vergleichbarem Gesamtzustand verdient das sauberere Zifferblatt den Vorzug vor dem schöneren Armband.
Diese Uhr datieren
| Seriennummernbereich / Kaliber | Jahr | Hinweis |
|---|---|---|
| 1,000,000 | 1902 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 2,000,000 | 1908 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 3,000,000 | 1912 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 4,000,000 | 1916 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 5,000,000 | 1923 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 6,000,000 | 1925 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 7,000,000 | 1929 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 8,000,000 | 1935 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 9,000,000 | 1939 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 10,000,000 | 1944 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 11,000,000 | 1947 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 12,000,000 | 1950 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 13,000,000 | 1952 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 14,000,000 | 1954 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 15,000,000 | 1956 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 16,000,000 | 1958 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 17,000,000 | 1960 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 18,000,000 | 1961 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 19,000,000 | 1962 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 20,000,000 | 1963 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 21,000,000 | 1964 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 22,000,000 | 1965 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 24,000,000 | 1966 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 25,000,000 | 1967 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 26,000,000 | 1968 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 28,000,000 | 1969 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 31,000,000 | 1970 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 32,000,000 | 1971 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 33,000,000 | 1972 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 35,000,000 | 1973 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 37,000,000 | 1974 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 39,000,000 | 1975 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 40,000,000 | 1976 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 41,000,000 | 1977 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 42,000,000 | 1978 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 43,000,000 | 1979 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 44,000,000 | 1980 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 45,000,000 | 1982 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 46,000,000 | 1984 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 47,000,000 | 1985 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 48,000,000 | 1986 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 49,000,000 | 1988 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 50,000,000 | 1990 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 53,000,000 | 1993 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 54,000,000 | 1995 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 56,000,000 | 1996 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 58,000,000 | 1998 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
| 60,000,000 | 2000 | ungefähr, Abweichung von 1 bis 3 Jahren möglich |
Die Datierungsdaten stammen aus unseren Decoder-Tabellen; die Jahresangaben sind Näherungswerte.
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Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten
- Zifferblattaufbau: Eine bekannte korrekte Ausführung besitzt eine silberne Oberfläche mit Sonnenschliff, ein appliziertes Omega Logo, applizierte Stundenmarkierungen und ein gerahmtes Datum bei 3 Uhr. Flacher Farbauftrag, ungleichmäßige Schliffstruktur oder ein Druckbild, das nicht zu den Appliken passt, sprechen für eine Neubemalung.
- Zeiger und Leuchtmasse: Bei den von uns begutachteten Uhren kamen sowohl Stab- als auch Dauphinezeiger vor, weshalb die Form allein nicht entscheidet. Vergleichen Sie schwarze Einlagen oder Leuchtmasse der Zeiger mit den äußeren Zifferblattpunkten. Abweichende Alterung ist ein Befund, der einer schlüssigen Erklärung bedarf.
- Gehäuse und Gehäuseboden: Das Gehäuse muss aus Edelstahl bestehen und ohne Krone 34 mm messen. Auf dem Boden befindet sich ein Seamaster-Seepferdchenmedaillon. Weiche Übergänge an den Bandanstößen deuten auf Politur hin, ein unpassender Boden kann auf ein aus verschiedenen Uhren zusammengesetztes Gehäuse weisen.
- Werk: Verbaut sein muss ein automatisches Omega Kaliber 565 mit 24 Steinen. Das korrekte Kaliber bestätigt die gesamte Uhr nicht allein, denn echte Werke können mit Gehäusen und Zifferblattkonfigurationen kombiniert werden, die das Werk nie gemeinsam verlassen haben.
- Datumsanzeige: Das Zifferblatt besitzt bei 3 Uhr eine gerahmte Datumsöffnung. Der Rahmen sollte sauber in der Sonnenschlifffläche sitzen. Abweichungen zwischen seiner Ausführung, den Appliken und dem umliegenden Druck können ein Servicezifferblatt, eine Neubemalung oder eine zusammengesetzte Uhr erkennen lassen.
- Armbandmontage: Sowohl Reiskornarmbänder als auch signierte Milanaisebänder sind für diese Referenz bekannt, doch Signaturen belegen keine ursprüngliche Montage. Prüfen Sie Dehnung, unpassende Endstücke und einen Sitz, der das 34-mm-Gehäuse optisch überlädt oder unsauber anliegt.
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