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    Rado Marco Polo: Was Sie vor dem Kauf wissen sollten

    Wählen Sie eine 36 mm große Marco Polo aus Edelstahl mit originalem, sauberem Zifferblatt und klaren Gehäusekanten. Die vertikale Wochentags- und Datumsanzeige überzeugt nur in stimmiger Ausführung.

    Rado - Marco Polo - 11838

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    Die Marco Polo verdichtet Rados Formensprache der 1970er-Jahre zu einer kompakten Automatikuhr: 36 mm großes Kissen- oder Tonneaugehäuse, silbernes Zifferblatt mit applizierten, facettierten Indizes und frei drehendem Anker. Entscheidend sind die Unterschiede bei Kalenderanordnung und Gehäusematerial.

    Als verlässlichste Wahl gilt die Ausführung aus Edelstahl mit originalem, gut erhaltenem Zifferblatt und präzisen Gehäuselinien. Ungewöhnlicher ist die vertikale Wochentags- und Datumsanzeige bei sechs Uhr. Varianten mit roter Datumsanzeige und Anker bei neun Uhr wirken besonders asymmetrisch.

    Sammlerratgeber zu Rado

    Bekannter Produktionszeitraum

    1970-1974

    Gehäusegröße

    36 mm ohne Krone

    Gehäuseformen

    Kissen und Tonneau

    Gehäusematerialien

    Edelstahl und vergoldeter Edelstahl

    WerktypAutomatik
    Bekannte Kaliber1906 und AS 1858
    Bekannte Steinzahl25 Steine
    ZifferblattoberflächenSilberner Sonnenschliff und vertikal gebürstetes Silber
    KalenderausführungenDatum, rote Datumsanzeige sowie vertikaler Wochentag und Datum bei sechs Uhr

    Die Modellvarianten

    Die von uns eingeordneten Marco Polo Exemplare stammen aus den Jahren 1970 bis 1974 und zeigen mehrere Zifferblattgestaltungen. Neben einer üblichen Datumsanzeige existiert eine vertikale Wochentags- und Datumsanzeige bei sechs Uhr. Eine weitere Variante verbindet ein rotes Datum mit dem drehenden Anker bei neun Uhr.

    Edelstahl lässt Kratzer und Politur klarer beurteilen. Vergoldete Gehäuse bilden einen warmen Kontrast zum silbernen Blatt, doch Abrieb an Bandanstößen und Ecken ist durch eine normale Wartung nicht rückgängig zu machen. Bei gleichwertigen Zifferblättern verdient Edelstahl den Vorzug, ansonsten entscheidet der bessere Gesamtzustand.

    Am Handgelenk

    Mit 36 mm ohne Krone wirkt die Marco Polo größer als eine runde Uhr gleichen Durchmessers. Das Kissen- oder Tonneaugehäuse trägt seine Breite bis in die Ecken. Facettierte Indizes sowie vertikal gebürstete oder Sonnenschliff-Zifferblätter reagieren lebhaft auf wechselndes Licht und verleihen der Uhr deutliche Präsenz.

    Das Automatikwerk eignet sich für regelmäßiges Tragen, die schlichten silbernen Blätter bleiben gut ablesbar. Die vertikale Kalenderanzeige verdichtet den Bereich bei sechs Uhr und empfiehlt sich besonders, wenn der charakteristische Stil der Epoche wichtiger ist als vollkommene Symmetrie. Unter einer Manschette bleibt die markante Gehäuseform dennoch spürbar.

    Typische Schwachstellen

    Schäden am Zifferblatt wiegen besonders schwer. Eine Neulackierung kann Sonnenschliff oder Bürstung beseitigen, die Beziehung zwischen Indizes und Druckbild verzerren oder den Anker falsch positionieren. Auch ein originales Serviceblatt bleibt ein späterer Werksersatz. Beurteilen Sie deshalb Oberfläche, Beschriftung und Auflagen stets als Einheit.

    Polieren verrundet die Ecken und Übergänge des Gehäuses. Bei vergoldeten Exemplaren zeigt sich Abrieb zuerst an Bandanstößen und Ecken. Austauschkrone, falsche Kalenderteile, unpassende Zeiger oder ein ermüdetes Automatikwerk können trotz echter Rado Komponenten zu einer Frankenwatch führen. Rechnungen können frühere Arbeiten belegen, ohne sie zählt nur die aktuell nachvollziehbare Funktion.

    Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

    • Dial architecture: Prüfen Sie, ob silberner Sonnenschliff oder vertikale Bürstung, applizierte facettierte Indizes, drehender Anker und Kalenderöffnung zusammengehören. Neulackierungen verlieren oft die gerichtete Bürstung oder lassen Auflagen uneinheitlich wirken.
    • Calendar configuration: Bei der bekannten Ausführung mit Kaliber 1906 sitzt die vertikale Wochentags- und Datumsanzeige bei sechs Uhr. Das Exemplar mit AS 1858 kombiniert ein rotes Datum mit dem drehenden Anker bei neun Uhr. Gemischte Anordnungen verlangen eine schlüssige Erklärung.
    • Case definition: Das Kissen- oder Tonneaugehäuse sollte klar erkennbare Ecken und Übergänge bewahren. Starke Politur rundet diese Partien ab. Bei vergoldeten Exemplaren ist zusätzlich auf freiliegendes Grundmetall an Bandanstößen und Ecken zu achten.
    • Movement and parts consistency: Automatikwerk, Kalenderanordnung des Zifferblatts, Zeiger und Krone müssen eine stimmige Ausführung ergeben. Echte, aber falsch kombinierte Rado Komponenten bilden eine Frankenwatch. Ein Gehäuse mit dem Werk einer anderen Uhr gilt als zusammengefügt.

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