Wir verwenden Cookies, um Ihr Browsing-Erlebnis zu verbessern und unseren Traffic zu analysieren. Indem Sie auf „Alle akzeptieren“ klicken, stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren

    Vintage Seiko Seikomatic-R, empfehlenswerte Varianten und mögliche Mängel

    Eine vintage Seiko Seikomatic-R überzeugt mit originalem Zifferblatt, korrekter Zuordnung von Kaliber und Referenz sowie einem kantig erhaltenen Stahlgehäuse in 36 bis 38 mm.

    Seiko - Seikomatic-R - 5106-8010

    Wir versteigern jede Woche mehr als 100 Vintage-Uhren.

    Erfahren Sie es zuerst: neue Seiko-Uhr im Angebot – und ein Hinweis, bevor die Auktion endet.

    32 laufende Seiko-Auktionen ansehen

    Die Seikomatic-R ist vor allem als hochwertige Automatik-Formuhr der mittleren 1960er-Jahre interessant. Die von uns begutachteten Stahlmodelle messen 36 mm bis 38 mm und verbinden silberne Sonnenschliffzifferblätter sowie applizierte, facettierte Indizes mit Datum oder Wochentag und Datum.

    Nicht die Zahl der Lagersteine entscheidet über die beste Wahl. Wichtiger sind ein sauberes Originalzifferblatt, das zur Referenz gehörende Werk und eine klar erhaltene Gehäuseform. Sichtbare Flecken und rund polierte Bandanstöße verursachen größere Qualitätsunterschiede als ein Millimeter Gehäusedurchmesser.

    Sammlerratgeber zu Seiko

    Bekannter Produktionszeitraum

    1965-1976

    Begutachtete Gehäusegrößen

    36 mm, 37 mm und 38 mm, ohne Krone

    Gehäusematerial

    Edelstahl

    Bekannte Automatikkaliber

    5106A, 8305B, 8306A und 8346A

    Bekannte Lagersteinzahlen27, 30 und 33 Lagersteine, je nach Kaliber
    ZifferblattausführungSilbernes Sonnenschliffzifferblatt mit applizierten, facettierten Indizes
    KalenderausführungenDatum sowie Wochentag und Datum
    Referenzbeispiele8305-1010, 8306-8000, 8346-8030, 8346-9000 und 5106-8010

    Die Modellvarianten

    Seikomatic-R bezeichnet mehrere technisch unterschiedliche Uhren. Die 8346-8030 und 8346-9000 besitzen das automatische 8346A mit 27 Lagersteinen, die 8305-1010 das 8305B mit 30. Zur 8306-8000 gehört das 8306A mit 30 Lagersteinen, zur 5106-8010 das 5106A mit 33. Ein hilfreiches Unterscheidungsmerkmal ist der Kalender: Die 8305-1010 zeigt ein gerahmtes Datum, Ausführungen mit 8346 und 5106 bieten Wochentag und Datum. Vorrang haben ein unberührtes Sonnenschliffzifferblatt, die korrekte Werkzuordnung und klare Gehäusekonturen. Daher ist eine saubere Variante mit 27 Lagersteinen einer fleckigen mit 33 vorzuziehen.

    Am Handgelenk

    Die von uns geprüften Stahlgehäuse messen ohne Krone 36 mm, 37 mm oder 38 mm. Die 36 mm großen 5106-8010 und 8306-8000 wirken wie kompakte Formuhren, während die 38 mm große 8305-1010 mehr Zifferblattpräsenz bietet und Trägern moderner, größerer Uhren leichter vertraut erscheint. Sonnenschliff und facettierte Appliken sichern gute Ablesbarkeit, ohne sportlich zu wirken. Varianten mit Wochentag und Datum erscheinen informationsreicher, die 8305-1010 mit reinem Datum ruhiger. Für häufiges Tragen zählen Proportionen und Zifferblattzustand mehr als die höchste Lagersteinzahl.

    Typische Schwachstellen

    Zifferblattschäden wiegen besonders schwer. Bei der 5106-8010 können sich Flecken rechts konzentrieren, was keine Politur des Gehäuses ausgleicht. Ein neu bedrucktes Blatt ist kritischer als ein gleichmäßig gealtertes Original. Ein echtes Servicezifferblatt bildet eine eigene Kategorie, ist aber nicht original zur Uhr. Starke Politur rundet Bandanstöße ab, Abnutzung kann das Delfinmotiv des Bodens verwischen. Ersatzkronen verändern das Profil, Kalenderfehler und schwacher automatischer Aufzug verlangen technische Prüfung. Fehlen Wartungsbelege, bleibt die Wartungshistorie unbekannt. Prüfen Sie nach dem Zifferblatt stets, ob 8346A, 8305B, 8306A oder 5106A tatsächlich zur Referenz gehört. Echte Einzelteile ergeben keine stimmige Uhr, wenn diese Kombination nie ausgeliefert wurde.

    Diese Uhr datieren

    Seriennummernbereich / KaliberJahrHinweis
    51061968-1971Produktionszeitraum des Kalibers
    83061963-1968Produktionszeitraum des Kalibers

    Die Datierungsdaten stammen aus unseren Decoder-Tabellen; die Jahresangaben sind Näherungswerte.

    Entschlüsseln Sie Ihre Seriennummer mit unserem kostenlosen Tool

    Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

    • Zuordnung von Referenz und Werk: Die 8346-8030 und 8346-9000 gehören zum Kaliber 8346A, die 8305-1010 zum 8305B, die 8306-8000 zum 8306A und die 5106-8010 zum 5106A. Abweichungen verlangen eine besonders kritische Prüfung.
    • Zifferblattoberfläche und Druck: Bekannte Exemplare besitzen ein silbernes Sonnenschliffzifferblatt mit applizierten, facettierten Indizes. Flache Neulackierung, beeinträchtigter Druck oder eine unpassende Oberfläche sprechen eher für eine Überarbeitung als für ehrliche Alterung.
    • Zeiger und Kalenderanordnung: Die 8346-8030 ist mit markanten Dauphinezeigern sowie Wochentag und Datum bekannt, die 8305-1010 mit gerahmtem Datumsfenster. Eine abweichende Anordnung muss schlüssig erklärt sein, bevor die Uhr als stimmig gelten kann.
    • Gehäuse und Gehäuseboden: Beurteilen Sie das Stahlgehäuse nach der verbliebenen Kontur der Bandanstöße, nicht nach Behauptungen über fehlende Politur. 8306-8000 und 8346-9000 sind mit Delfinboden bekannt, dessen schwaches Motiv Abnutzung oder Nacharbeit anzeigen kann.
    • Hinweise auf Neudruck und Teilemix: Ein korrekt signiertes Seiko-Werk bestätigt nicht die gesamte Uhr. Unvereinbare Kombinationen aus Referenz, Kaliber und Kalender können auf einen Teilemix hindeuten. Auch ein versetztes Originalwerk macht die Konfiguration nicht ursprünglich.

    Neueste Ergebnisse zu Seiko

    32 Seiko-Uhren versteigert

    Weitere Seiko-Referenzen

    Häufig gestellte Fragen

    Bereit für die eigene Jagd?

    Jede Woche kommen über 100 Vintage-Uhren unter den Hammer.

    32 laufende Seiko-Auktionen ansehen